Hockenheim

Pumpwerk Ferienkinder üben ein Theaterstück zum Thema „Freundschaft“ ein / Schreiben mit Tinte und Feder fasziniert

Spurensuche im Kloster Lorsch

Viel zu erleben gab es in den Ferienwochen des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Die erste Ferienwoche für die Kinder stand dabei ganz im Zeichen der Bretter, die die Welt bedeuten. Zusammen mit der Schauspielschule „Imagine“ aus Karlsruhe und ihrer Schauspiellehrerin Angeline Deborde machten die Kinder Urlaub in Fantasia. Mit schauspielerischen Übungen vorbereitet und durch viele gute Tipps unterstützt, probierten sich die Kids selbst aus. Schließlich galt es ja auch eine kleine Aufführung für die gespannten Eltern am Ende der Woche vorzubereiten.

Aus dem Grundthema „Freundschaft“ heraus entwickelten die Kinder gruppenweise kleine Szenen. Aus diesen entstand schließlich das Stück „Achterbahn der Freundschaft“, in dem die vielen verschiedenen Facetten von Freundschaft aufgezeigt wurden. Sogar ein eigenes Lied wurde dafür geschrieben und vorgetragen. Was macht eine Freundschaft aus? Wie kann eine Freundschaft enden? Das waren nur einige von vielen angesprochenen Themen, die die Kinder mit viel Fantasie in Szene setzten. Der große Applaus eines begeisterten Publikums war ein schöner Lohn für die angehenden Schauspieler.

Aller Abschied ist schwer

Die Erkenntnis des Stückes am Ende war, dass Kinder mit ihren Freunden ganz viel Spaß haben können. Und diesen hatten sie in dieser Woche. Fast tränenreich gestaltete sich demnach auch der Abschied von den neugewonnenen Freunden mit den Worten: „Wir sehen uns im nächsten Jahr.“ Eine Fortsetzung ist von den Mitarbeitern des Pumpwerks bereits geplant.

Auch die zweite erfolgreiche Ferienwoche findet im kommenden Jahr ihre Fortsetzung. Kein Wunder, schließlich stand sie ganz im Zeichen von Sport und Spiel. Zusammen mit dem bewährten Team von „Geofun“ standen dabei die verschiedensten Fun-Sportarten auf dem Programm. So konnten die Kids ihr Geschick mit kleinen Mini-Drohnen oder Gelände-Truggys auspro-bieren. Und ihre Geschicklichkeit in allerlei Bewegungsspielen wie den Fun-Balls oder dem Fun-Biathlon unter Beweis stellen. Ein gemeinsamer Ausflug ins Freizeitbad Aquadrom war neben dem Besuch des Luisenparks ein weiteres Highlight der Woche.

Neben den beiden Ferienwochen gab es noch zahlreiche Bastelaktionen im Pumpwerk. Von Windlichtern bis hin zu Traumfängern war für jeden etwas dabei. Die Nachtwanderung in den Hockenheimer Wald mit Mutprobe und Lagerfeuer war wieder einmal einer der beliebtesten Aktivitäten beim Hockenheimer Ferienprogramm. Für alle technisch interessierten Kids bot das Museum „Fördertechnik“ in Sinsheim nicht nur einen erstaunlichen Einblick in die Möglichkeiten des Warentransportes, sondern auch jede Menge Abwechslung. Dafür suchten die Kinder die Fischer-Technik-Werkstatt oder den dazugehörigen Indoorspielplatz im Museum auf.

Staunen im Freiluftmuseum

Zu den Anfängen Hockenheims begaben sich die Kinder im Jubiläumsjahr auch bei einem Ausflug ins Kloster Lorsch. Dort probierten sie aus, wie mit Tinte und Feder geschrieben wird. Sie erfuhren so manches über das Leben im Kloster. Wie es in Hockenheim vor 1250 Jahren ausgesehen haben könnte, bestaunten die Kinder dann im angrenzenden Freiluftmuseum Lauresham.

Parallel zu den Veranstaltungen im Pumpwerk, war das neue Spielmobil des Kinder- und Jugendbüros noch auf dem Gelände des Landesgartenschauparks und im Aquadrom zu Gast, wo zahlreiche begeisterte Fans sich in der Bewegungsbaustelle austoben oder bei den angebotenen Aktionen mitmachen konnten.

Besonders beliebt waren die Rallyes durch das Gartenschaugelände oder das Aquadrom sowie die neue große Wasserrutsche. In der nächsten Woche befindet sich das Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk mit 40 Kindern auf Ferienfreizeit in Trippstadt. Danach stehen noch zahlreiche weitere Programmpunkte und eine Waldwoche auf dem Plan. zg

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