Hockenheim

„Hockenheim hören“ Bekannte lokale Persönlichkeiten haben als „Paten“ Informationen für einen Audioguide aufgenommen / Von St. Christophorus bis zum Ring

Stadtgeschichte für alle lebendig halten

Archivartikel

Die berühmten Söhne und Töchter Hockenheims kennenlernen, Interessantes über imposante Gebäude wie die Evangelische und Katholische Kirche erfahren oder in die Anfangszeit des Aquadroms zurückversetzt werden: Der Audioguide „Hockenheim hören“ bietet ab sofort Geschichte zum Zuhören für Besucher und interessierte Bürger an.

Viele Hockenheimer „Urgesteine“ haben mit ihrem großen Geschichtswissen an der Entstehung mitgewirkt. Sie sind als „Paten“ in den jeweiligen Kapiteln zu hören und verleihen dem Audioguide den unverwechselbaren lokalen Bezug.

Projekt für Jubiläumsjahr

„Hockenheims Geschichte durch Bürgerinnen und Bürger erzählen zu lassen, hält Geschichte für alle Generationen lebendig. Auch im Hinblick auf unser großes Jubiläumsjahr im kommenden Jahr haben wir damit ein weiteres schönes Projekt, das zeigt, welche Perlen wir hier in unserer Stadt haben“, erklärt Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg.

„Wir sind sehr dankbar dafür, dass uns so viele sachkundige Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Fachwissen zur Seite standen. Durch sie ist das Projekt erst möglich geworden“, dankt Sylvie Rese von der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung. Sie hat das Projekt mit den beiden langjährigen Stadtführern Hans Rieder und Alfred Rupp als Vertreter des Heimatvereins konzipiert und mit vielen weiteren Unterstützern umgesetzt.

Neben Rieder und Rupp sind in den einzelnen Kapiteln auch die Stimmen von Erich Losert, Erhard Metzler, Kerstin Nieradt, Felicitas Offenloch-Brandenburger und Klaus Brandenburger, Werner Zimmermann sowie Pfarrer Michael Dahlinger zu hören. Josef Diller, ehemaliger Leiter der VHS Hockenheim, stand als Probehörer für die Kapitel mit seinem Sachverstand zur Seite. Das erfolgreiche „Jugend musiziert“-Ensemble der Musikschule Hockenheim hat mit Musikstücken die Produktion unterstützt.

Abruf per Smartphone

Die Nutzung des Audioguides ist ganz einfach: An den Stationen sind mit Unterstützung des städtischen Bauhofs Schilder angebracht worden. Auf diesen stehen eine Telefonnummer und ein QR-Code. Der Nutzer kann nun entscheiden, ob er mit seinem mobilen Endgerät die Telefonnummer wählt oder sich das Kapitel im Internet per QR-Code anhört. Der Audioguide wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Kosten können durch Nutzung des eigenen Endgerätes entstehen, etwa durch Telefonkosten oder Nutzungsgebühren für das Datenvolumen.

Die Stationen beim Tabakensemble im Stiegwiesenpark und am Völkerkreuz sind derzeit noch nicht beschildert, weil noch letzte Handgriffe notwendig sind. Die Beschilderung ist nach Ostern geplant. zg

Info: Alle Kapitel können aber schon unter www.pa-g.de/stationen/hockenheim/ angehört werden.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel