Hockenheim

Stadtkapelle Frühschoppenkonzert in der Lamellenhalle macht Laune unter Corona-Bedingungen

Stimmung in luftiger Runde

Hockenheim.Zum zweiten Mal während der Corona-Zeit hat die Stadtkapelle zu einem Konzert geladen. Nachdem alle Genehmigungen durch die Stadtverwaltung erteilt waren, stand dem sonntäglichen Frühschoppenkonzert in der Lamellenhalle nicht mehr im Weg.

Das Konzert wurde von der „Hockenheimer Blasmusik“ gestaltet, einer Gruppe engagierter Musiker um den Dirigenten Dominik Koch. Dabei gab es nicht nur zünftige Blasmusik, sondern auch dazu passende Speisen wie Weißwurst und Obazda mit Brezeln.

Trotz der recht kühlen Temperaturen kamen die angemeldeten Gäste in die Lamellenhalle, so dass die Bedienungen alle Hände voll zu tun hatten, um die Zuhörer zu verköstigen. Musikalisch ging es gleich sehr schwungvoll los mit dem Castaldo Marsch, gefolgt von weiteren bekannten Polkas und Märschen.

Hornisten brillieren solistisch

So kam trotz der kühlen Temperaturen Stimmung in der Lamellenhalle auf und so manches Mal klatschten die Zuhörer mit. Bei zwei Titeln hoben sich Solisten hervor. Bei „My Dream“ überzeugte Martin Jacob mit einem wunderschönen weichen Klang auf seinem Flügelhorn und Thomas Treutlein brillierte mit dem Tenorhorn bei „Ernst im Allgäu“.

Dass die Musiker auch gesanglich gut unterwegs sind, zeigten sie bei „Dem Land Tirol die Treue“. Besonders viel Applaus gab es bei der traditionellen Polka „Auf der Vogelwiese“. Natürlich durfte die „Hockenheimer Blasmusik“ nicht ohne Zugabe bei dem von Dirigent Dominik Koch moderierten Konzert die Bühne verlassen.

Nach diesem überaus erfolgreichen Auftritt überlegen sich die Verantwortlichen der Stadtkapelle schon weitere Möglichkeiten, wie sie unter Corona-Bedingungen Konzerte gestalten können. gch

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