Hockenheim

Atelier Späth Lesung und Führung durch Jubiläumsausstellung

Suche nach dem roten Faden

Archivartikel

„Seelenschalen am Fluss suchen Zeit und Verbindung im Wasserspiegel“, dies ist eines der Gedichte von Marga Fedder zu den neuesten Arbeiten von Gisela Späth, die sich mit den Ur- und Grundprägungen, den Archetypen befassen.

Auf einem lockeren Rundgang durch die Ausstellung „40 Jahre Atelier Gisela Späth“ über zwei Stockwerke erwartet den Besucher eine Vielfalt an Techniken und Themen und weitere Lyrik von Marga Fedder, die sie speziell für diesen Anlass kreiert hat.

Und im Wechsel dazu erzählt Gisela Späth einige Geschichten zur Entstehung ihrer Bilder. Zum Beispiel zu ihrem Aquarell von 1969 mit dem Titel „Begegnung“, ihrer Lanzarote-Serie, den Farb-Struktur-Kompositionen analog zur Musik, den Arbeiten zum Kreislauf und den Elementen der Natur und den Bildern im Zeichen des Regenbogens – ein Rundgang auf der Suche nach dem roten Faden.

Marga Fedder ist Hamburgerin und wohnt in Speyer. Sie war 50 Jahre selbstständig in ihrem Kosmetikstudio, schreibt seit 1986, fotografiert seit 1996 und verbindet ihre Lyrik mit Fotografie. In der Öffentlichkeit ist sie vertreten durch diverse Anthologien, Fotobücher und in Zeitschriften, durch Fotoausstellungen und Lesungen, zum Beispiel bei der „LeseZeit Rhein-Neckar“. In ihrer Lyrik sucht sie Dichte, Wesentliches, ihre Sprache zu „40 Jahre Atelier Gisela Späth“, ihre Sprache zum Weiterleben.

Dieses Zusammenspiel findet am Freitag, 10. August, um 19 Uhr in der Karlsruher Straße 40 statt. Die Bevölkerung ist eingeladen. gsp

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