Hockenheim

Pestalozzi-Schule Stadt und Förderverein übergeben Dreh-Spielgerät und Kletterturm mit Rutsche für Pausenhof im Gesamtwert von rund 40 000 Euro

„Supernova“ lässt die Gesichter strahlen

Dass das neue Dreh-Spielgerät auf dem Schulhof der Pestalozzi-Schule den Namen „Supernova“ trägt, liegt wohl daran, dass es helles Leuchten verursacht – in den Gesichtern der Kinder, die versuchen, darauf die Balance zu halten, wenn es sich auf schiefer Ebene dreht. Davon haben sich Oberbürgermeister Dieter Gummer und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bei der offiziellen Übergabe und Einweihung ebenso überzeugt wie Vertreter des Fördervereins der Pestalozzi-Schule. Bei gleicher Gelegenheit wurde auch ein Kletterturm mit Rutsche übergeben,

„Die Geräte sollen dazu beitragen, dass nicht nur das Lernen Spaß macht, sondern auch die Bewegung auf dem Schulgelände“, sagte der OB. Der Kletterturm mit Rutsche ist bereits seit 29. November 2017 freigegeben und in Betrieb, finanziert wurde er laut Gummer aus dem städtischen Haushalt mit 35 000 Euro.

„Wenn man sieht, wie die Geräte angenommen werden, war die Entscheidung dafür wohl richtig“, sagte Gummer. Die Stadt habe keine Kosten und Mühen gescheut, sagte Dieter Gummer. Er ergänzte schmunzelnd, dass die Mühen beim Baubetriebshof gelegen hätten, dessen Mitarbeiter den Kletterturm aufgebaut habe. Die Firma Sailer Tiefbau erledigte zuvor Aufbruch und Abfuhr der Asphaltdecke, Aushub für die Schichtdicke des Fallschutzmaterials aus Holzhackschnitzeln und die Umrandung der Spielfläche aus Tiefbordsteinen.

Geschenk zum zehnten Geburtstag

Die „Supernova“ gehe auf das Engagement des Fördervereins zurück, den bei der Übergabe Rose Transier, Andrea Klee, Katja Schenk und Nadine Treutlein vertraten. Die Kosten betrugen rund 5000 Euro einschließlich Fundamentherstellung durch die Herstellerfirma Kompan. Das Gerät soll unter anderem als Angebot für Pausen und Kernzeitbetreuung der Kinder dienen. Anders als eine echte Supernova, bei der ein massereicher Stern am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion vernichtet wird – soll das gleichnamige Gerät sehr stabil und wartungsarm sein.

Der OB fand noch einen weiteren Unterschied: Eine Supernova im All verbinde man mit plötzlichem Auftreten. „Ganz so unerwartet war es hier wohl doch nicht, die Einweihung ist ja schon im November erfolgt.“ Er dankte dem Förderverein für sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement, das hoffentlich Nachahmer findet. „Und vielleicht nehmen die Kinder das ja als Erfahrung mit, sich auch mal in einem Förderverein einzusetzen“, hofft Gummer.

Erich Werner, Rektor der Pestalozzi-Schule, konkretisierte die Anbahnung der „Supernova“: Zum zehnjährigen Bestehen des Fördervereins im Jahr 2016 habe dieser beschlossen, eine Spende für den Schulhof zu machen. Bis zur Umsetzung habe es nun etwas gedauert. Die Volksbank habe sich daran mit 1000 Euro beteiligt, sagte Werner mit Dank in Richtung Sascha Wolk, der die Bank mit Regionaldirektion in direkter Nachbarschaft zur Schule bei der nachträglichen Übergabe vertrat. mm

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