Hockenheim

Technischer Ausschuss Größere Müllbehälter an die Zehntscheune / Arbeiten für Klärwerk vergeben

Telekom baut in Parkstraße weiteres Telefonhäuschen ab

Jetzt kommt der Mülleimer zum Unrat und dann hoffentlich der Müll zum Behälter: Gerhard Weber, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, kommentierte den Beschluss des Ausschusses für Technik, Umwelt und Verkehr mit dieser Hoffnung. Das Gremium hat in seiner jüngsten öffentlichen Zusammenkunft unter Leitung von Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg grünes Licht gegeben für die Aufstellung von zwei größeren Müllbehältern im Bereich der Zehntscheune. Die Müllbehälter namens „Kingston“ stehen bereits am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium. Sie haben einen Durchmesser von 32,5 Zentimeter, so dass Pizzakartons in den handelsüblichen Größen nur einmal gefaltet werden müssen, um darin entsorgt zu werden.

Die Behälter haben auch einen Deckel, so dass Müllsäcke nicht hineingesteckt werden können. Bei größeren Behältern besteht nämlich generell die Gefahr, dass auch Hausmüll auch dort entsorgt wird. Willi Keller (SPD) meinte, dass größere Kübel zu noch mehr Müll führen könnten. Sie gingen am Problem vorbei. Dieses sei das Fehlverhalten der Leute, die ihren Unrat einfach wegwerfen. Beantragt hat die Aufstellung der weiteren Behälter die CDU. Sie werden nach Angaben der Verwaltung an den Haupttreffpunkten an der Zehntscheune platziert.

Nicht mehr wirtschaftlich

Zugestimmt hat der Ausschuss auch dem Antrag der Telekom, das Telefonhäuschen in der Parkstraße, Ecke Rathausstraße, abzubauen. Laut Telekom könne der Betrieb der öffentlichen Telefonstelle aufgrund der geringen Monatseinnahmen schon lange nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden. Obwohl von dieser Maßnahme eine der letzten öffentlichen Fernsprecher betroffen ist, empfahl die Verwaltung dem Ausschuss, aufgrund des umfangreichen Mobilfunkangebots und der relativ geringen Auslastung dem Antrag der Telekom zu entsprechen. Dies geschah dann auch ohne Probleme.

Für Arbeiten am Nitrifikations-/Denitrifikationsbecken im Klärwerk vergab der Ausschuss Arbeiten für 41 000 Euro. Mit der Maßnahme soll die Funktion der Kläranlage besser gesteuert und effizienter werden.

42 000 Euro genehmigte das Gremium für Wegebauarbeiten auf dem Friedhof. Es wird das gleiche Pflaster wie bisher verwendet. Hildegard Jahn–Petermann (Grüne) regte an, die Wege zu den Gräbern mindestens 1,10 Meter breit zu halten, damit auch Friedhofsbesucher mit einem Rollator durchkommen. Diese Anregung wurde von der Verwaltung aufgenommen und in Zukunft beachtet werden.

Mit Knöllchen schnell zur Hand

Ein Sitzungsbesucher aus der Unteren Mühlstraße kritisierte die Verwaltung für die Strafzettel, die Anwohner bekommen würden, wenn sie nah bei ihrer Wohnung parkten. Mit der Sperrung des Garagenhofs hätten die Anwohner zwar Stellflächen auf dem Marktplatz zugewiesen bekommen, der Weg dorthin sei jedoch vor allem für Gehbehinderte weit und beschwerlich. Wenn man dann am Haus parke, seien die Politessen schnell zu Stelle und würden die Anwohner zu Kasse bitten.

Gerhard Weber teilte dazu mit, dass die Maßnahme am Garagenhof Ende nächster Woche fertiggestellt sei. Dann stünde dieser wieder zur Verfügung. Wer verkehrswidrig parke, der müsse jedoch mit einem Strafzettel rechnen. Die Angelegenheit werde an den Fachbereich Bürgerservice weitergegeben. hs

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