Hockenheim

Sängerbund-Liederkranz Mitglieder lassen es sich im Berchtesgadener Land gut gehen / Lokalen Spezialitäten genossen

Tief im Inneren der Erde dem weißen Gold auf der Spur

Archivartikel

Hockenheim.Mitglieder und Freunde des Sängerbund-Liederkranzes machten sich auf die Reise ins Berchtesgadener Land, begrüßt vom Vorsitzenden Wilhelm Sturm. Die Stimmung im Bus war bestens, und alle freuten sich auf das von Winfried Kienzler zusammengestellte interessante Programm dieser Reise. In einem idyllisch gelegenen Gasthof in St. Martin bei Lofer war die Gruppe bestens untergebracht.

Der erste Ausflug führte die Gruppe ins Salzbergwerk in Berchtesgaden. Dort wird seit 500 Jahren das begehrte Salz abgebaut. Die Sole wird nach Bad Reichenhall geleitet und dort fertig verarbeitet. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit unter Tage zu fahren und dort an einer informativen Führung teilzunehmen. Die beiden 40 Meter langen Holzrutschen, die Grubenbahn oder die Fahrt mit dem Floß über den unterirdischen Salzsee begeisterten die Teilnehmer.

Nach einem Weißwurstessen ging es gut gestärkt zur Bootsfahrt über den legendären Königsee. Der Kapitän ließ es sich nicht nehmen, seinen Gästen das berühmte Echo am Echofelsen zu Gehör zu bringen. Ein kleiner Spaziergang um St. Bartholomä rundete das Tagesprogramm ab.

Besuch einer Enzianbrennerei

Nach dem Abendessen erwartete die Gruppe ein besonderer Ohrenschmaus mit dem Alleinunterhalter Stephan. Der Musiker beherrscht nicht weniger als sieben Instrumente, die er gekonnt in Szene setzte, vor allem das „ausziehbare Alphorn“.

Markt Berchtesgaden war Ziel am folgenden Tag. Erste Anlaufstelle war eine Enzianbrennerei. Es gibt 240 Arten dieser Alpenpflanze, aber nur vier davon eignen sich zum Brennen. Der vielbesungene blaue Enzian ist nur zur Dekoration geeignet.

Im Anschluss an den Besuch in der Brennerei wurde der Ortskern des Marktes Berchtesgaden erkundet. Bei einer interessanten Führung erfuhr die Gruppe aus Hockenheim Wissenswertes und Interessantes über den Ort und die umliegenden Berge.

Die für Berchtesgaden typische Holzschnitzkunst war in früheren Jahrhunderten für die meisten Bewohner eine zusätzliche Einnahmequelle. Geschnitztes und gedrechseltes Holzspielzeug sowie Weihnachtsschmuck ist heute noch aktuell.

Schnee grüßt am Großglockner

Eine Großglockner-Rundfahrt war am dritten Tag angesagt. Das Wetter zeigte alle Facetten von Sonne, Regen, Wind und Neuschnee. Neben Restschneebrettern an den imposanten Berghängen sahen die Teilnehmer wunderschöne Silberdisteln, blauen Enzian, blühende Alpenrosen und Murmeltiere.

Am letzten Tag fiel die Bergfahrt mit der Gondel zur Almenwelt Lofer wetterbedingt aus. Dafür wurde ein Spaziergang durch die schöne Innenstadt von Zell am See unternommen. Viel zu schnell gingen diese Tage vorbei und die Teilnehmer fiebern schon jetzt dem Ausflug im nächsten Jahr entgegen. hk

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