Hockenheim

Tierschutzverein Besitzer von „Lotte“ gesucht / Zwei Fälle

Unbekannter schießt auf Hauskatzen

Erneut ist in Hockenheim eine angeschossene Katze entdeckt worden. Am Montag, 23. März, fanden Fußgänger das verletzte Tier gegen Abend auf der Wiese am Klärwerk und verständigten den Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung. Dieser brachte das Tier in die Tierklinik nach Wiesloch. Die Tierärzte vor Ort stellten bei der circa fünf Jahre alten Katze schwere Verletzungen im Brustbereich, an der Lunge sowie Frakturen im vorderen Bereich des Körpers fest. Auf den Röntgenbildern habe man die Schrotpatronen passend zu einem Kleinkalibergewehr gesehen, teilt der Tierschutzverein in seiner Pressemitteilung mit.

Auf Rückfrage bestätigte Barbara Schwalbe die Umstände: „In der Klinik erhielt die Katze den Namen Lotte“ und nach der Erstversorgung ging es ihr auch besser. Aber trotz aller Bemühungen starb sie in der folgenden Nacht. Die Verletzungen waren einfach zu schwer.“

Die silbergrau-getigerte Katze war weder tätowiert noch gechippt, so dass ihr Besitzer nicht ermittelt werden konnte. Wem nähere Informationen über Lotte bekannt sind, kann sich beim Tierschutzverein Schwetzingen, Telefon 0173/4 54 02 54 oder 06202/2 94 83 melden.

Verletzungen im Rückenbereich

Bereits vor Wochen habe der Verein eine angeschossene Katze aufgenommen. Auch sie wurde durch eine Schrotkugel im hinteren Rückenbereich verletzt. Diese Katze wurde inzwischen erfolgreich operiert und ist auf dem Weg der Besserung. Der Verein hat gegen den oder die Täter Anzeige erstattet. sake/zg

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