Hockenheim

AGV Belcanto Mit den Ferienkindern auf Besichtigungstour in Germersheim

Unterirdische Schatzsuche

Archivartikel

Aufgeregt warten 20 Ferienkinder und ihre fünf Betreuer des AGV-Belcanto am Bahnhof. Der Ausflug nach Germersheim beginnt mit einer Zug- und S-Bahnfahrt. Die Kinder können es kaum erwarten anzukommen.

Zuerst geht es mit einer Stadtführerin auf Entdeckungsreise durch die Stadt, die Tore und geheimnisvollen Wehrgänge der Festung. Sie erzählt viel über die Funktion der alten Gebäude damals. Die Dächer der Gebäude sind alle etwas Besonderes, die Balken waren nur gesteckt und konnten bei einem Angriff abgebaut werden. Auf dem Dachboden ist eine dicke Sandschicht, die die Kanonenkugeln aufhalten sollte. Dadurch war die Festung uneinnehmbar. Glücklicherweise kam es nie zu einem Angriff. Alle hören aufmerksam zu. Die Fragen der Kinder wurden fast alle beantwortet. Doch wozu sollten Taschenlampen mitgebracht werden? – „Die sind hilfreich, wenn wir gleich in die 208 Meter langen Minengänge der Festung gehen“, war die Antwort der Führerin. Alle sind mit Begeisterung dabei. Doch wo ist das Gespenst Willi? Es soll sich doch hier versteckt haben.

Der Weg führt zurück zum Weisenburger Tor. Dort erhalten die Kinder eine Karte und den Auftrag nach einem Schatz zu suchen. Nochmals kommen die Taschenlampen zum Einsatz und die Wehrgänge werden abgesucht. Das Gespenst hat sich auch hier nicht sehen lassen, aber dafür wurde der Schatz gefunden. Nachdem die Schatzkiste ans Tageslicht gebracht und der Inhalt aufgeteilt war, wurden die Rucksäcke ausgepackt und eine kurze Pause mit Essen und Trinken eingelegt. Bald war es Zeit, nach Hockenheim zurückzufahren. Doch davor gab es als Überraschung für alle noch ein Eis. zg

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