Hockenheim

Ausdauersportgemeinschaft Bei der Jahresabschlussfeier werden erfolgreiche Athleten geehrt / Vier Mitglieder haben sogar einen Ironman absolviert

Ute und Johannes Arnold erneut das Maß aller Dinge

Hockenheim.Bei der Jahresabschlussfeier der Ausdauersportgemeinschaft (ASG) hatten der Vorsitzende Oskar Stephan und der sportliche Leiter Pedro Leischwitz einen regelrechten Ehrungsmarathon zu absolvieren. Los ging es mit der Ehrung der Volkslaufmeister. Mit 266 erlaufenen Wettkampfkilometern verteidigte Johannes Arnold seinen Titel aus dem Vorjahr und gewann vor Bernd Lang (252,1 Kilometer) und Thomas Dehoust (197,1 Kilometer) die Volkslaufmeisterschaft. Bei den Frauen war erneut Ute Arnold mit 621 Kilometern das Maß aller Dinge und wurde souverän ASG-Volkslaufmeisterin vor Claudia Biewald (377 Kilometer) und ASG-Neuzugang Andrea Hick (291 Kilometer).

Dass Alter nicht vor Leistung schützt zeigte die Meisterschaft im Radtourenfahren (RTF): Mit 4959 gefahrenen Kilometern und 128 gesammelten Wertungspunkten entschied der 78-jährige Roland Schmidt die RTF-Meisterschaft klar für sich. Ein durchgestandener Ironman (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen) ist etwas ganz Besonderes, das zeigte der langanhaltende Applaus – besonders für den Ketscher Fischerkönig Christian Klevenz, der in Frankfurt in glänzenden 10:33:26 Stunden sein Langdistanzdebüt gefeiert hatte. Mit Torsten Rinklef, Ralph Wolfbeisz und Thomas Kilian wurden noch drei weitere ASGler mit dem Ironman-Pokal ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung wurde Claudia Tokouzi zuteil, die ihren ersten Marathon absolviert hatte. Auch die Marathon-Debütanten Bernd Kowalzik und Andris Rodewald erhielten einen Pokal. Für die Erfolge bei offiziellen Meisterschaften wurde die baden-württembergische Triathlon-Vizemeisterin über die Mitteldistanz, Conny Lang, wie auch die Mitteldistanz-Bronzegewinnerin, Roberta Mijatovic, geehrt. Auch Beate Leischwitz, die Dritte bei den baden-württembergischen Meisterschaften über die Sprintdistanz wurde, heimste einen Pokal ein.

Podium knapp verpasst

Henning Rudolph hatte bei den Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und bei den deutschen Meisterschaften im Duathlon knapp das Podium verpasst. Trotzdem wurde er als Bronzemedaille-Gewinner bei den baden-württembergischen Triathlon-Meisterschaften über die Olympische Distanz geehrt. Da sich Pedro Leischwitz als baden-württembergischer Triathlon-Meister über die Mitteldistanz und Dritter über die Sprintdistanz der Altersklasse „M60“ nicht selbst ehren konnte, übernahm dies Oskar Stephan.

Zum Abschluss standen noch die Ehrungen der Triathlon-Vereinsmeister auf dem Programm. Nach dem Ehrungsreigen rundeten eine Tombola und die Ausgabe der ASG-Jahreskalender den geselligen Abend ab, bevor bis weit nach Mitternacht Pläne für die neue Saison geschmiedet wurden. cry

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