Hockenheim

Evangelische Kirche Sonntag ist ganz Israel gewidmet

Verhältnis von Christen und Juden

Archivartikel

Der zehnte Sonntag nach Trinitatis ist im evangelischen Kirchenjahr dem Verhältnis von Christen und Juden gewidmet. So feiert auch die evangelische Kirchengemeinde in Hockenheim im Gottesdienst am Sonntag, 5. August, um 10 Uhr den sogenannten Israelsonntag. Aus diesem Grund verschiebt sich die Feier des Abendmahls auf den Gottesdienst am 12. August.

Israelsonntag: Der Name allein provoziert sofort ein Füllhorn an Meinungen und Bildern. Nirgendwo ist der Nahostkonflikt greifbarer, nicht erst, seit Donald Trump die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem ankündigte.

Sehnsuchtsort und Pulverfass

Jerusalem ist Sehnsuchtsort und politisches Pulverfass, spirituelles Zentrum von Juden, Christen und Muslimen sowie Heimat von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Eine hart umkämpfte Stadt. Was gibt es da zu feiern? Im Schatten aller Debatten über das politische und religiöse Israel ist nach Angaben der evangelischen Kirchengemeinde seit 70 Jahren etwas Zartes, unendlich Wichtiges gewachsen: Christen haben sich um eine Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum bemüht. Welche Rolle den Christen vor Ort dabei zukommt, darum soll es in diesem Gottesdienst gehen. Pfarrer Johannes Heck wird die Predigt halten, mehrere Älteste sind an Lesungen und Gebeten beteiligt. zg

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