Hockenheim

Mobilitätskonzept Öffentlichkeitsbeteiligung startet / Interessierte können Ideen, Wünsche und Anregungen bis 31. Juli einbringen / Vorstellung der Inhalte im Herbst

Verkehr soll klimafreundlicher werden

Archivartikel

Mit dem Beschluss des „Klimafreundlichen Mobilitätskonzept Hockenheim“ in der Sitzung des Gemeinderates im Frühjahr 2019 wurde an der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes gearbeitet. Dafür startet nun die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Interessierte können ab sofort Ideen, Wünsche und Anregungen einbringen, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Das klimafreundliche Mobilitätskonzept verfolgt das Ziel, die Mobilität in der Stadt zu verbessern und verkehrsbedingte Treibhausgasemissionen zu verringern. Dabei sollen alle Verkehrsarten betrachtet und diese unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes weiterentwickelt werden.

In Zusammenarbeit mit R+T Verkehrsplanung wurden in den vergangenen Monaten eine Bestandsanalyse und Verkehrserhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun übersichtlich als Plakate und Grafiken aufgearbeitet. Sie fassen die aktuelle Situation im Stadtgebiet zusammen und sollen als Ausgangspunkt für Ideen und Anregungen der zukünftigen Mobilitätsentwicklung in Hockenheim dienen.

Schaukasten mit Erklärungen

Die Ergebnisse der Bestandsanalysen sind innerhalb der Stadt an zwei markanten Stellen im Kernstadtgebiet in Hockenheim ausgehängt. Im Schaukasten vor der Zehntscheune und auch in dem Schaukasten vor dem Gebäude der Stadtwerke können Interessierte die Inhalte der Bestandsanalyse finden. Ebenso sind die Inhalte auf der Internetseite der Stadtverwaltung Hockenheim unter www.hockenheim.de/startseite/leben/mobilitaetskonzept.html zu finden.

Die Bestandsanalysen sind in drei Themenblöcke gegliedert: Kfz-Verkehr, Rad- und Fußverkehr, ÖPNV und Mobilitätsverbund. Bis Freitag, 31. Juli, können Interessierte ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zur Verbesserung der klimafreundlichen Mobilität in Hockenheim einreichen. Die Ideen der Öffentlichkeitsbeteiligung können auf unterschiedlichen Wegen eingereicht werden: auf postalischem Wege, per E-Mail, telefonisch oder auch persönlich während der Bürgersprechstunde am Mittwoch, 22. Juli.

Zusätzlich bietet der Fachbereich Bauen und Wohnen am Mittwoch, 22. Juli, in Zusammenarbeit mit dem Büro R+T Verkehrsplanung eine Bürgersprechstunde an. Dort können neben Anregungen auch Fragen rund um das Mobilitätskonzept gestellt werden. Anmeldungen nimmt Stefanie Simonis, Telefon 06205/2 14 16, E-Mail s.simonis@hockenheim.de bis Montag, 20. Juli, 12 Uhr entgegen. Die Veranstaltungsplanung berücksichtigt die aktuell gültigen Hygienerichtlinien.

Die Ideen und Anregungen zur Verbesserung der Mobilität werden gesammelt, ausgewertet und fließen in das Mobilitätskonzept ein. Aus den Ergebnissen werden ein Leitbild und weitere Planungsziele entwickelt sowie eine Verkehrsprognose erarbeitet. Das Konzept soll Maßnahmen für die nächsten zehn bis 15 Jahre initiieren, die die Bürger zu einer klimafreundlichen Verkehrsmittelwahl motivieren. Diese Inhalte werden in einer zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Herbst/Winter 2020 vorgestellt. zg

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