Hockenheim

Von der Idee zum Film

Archivartikel

Hallo Kinder! Jetzt, wo es draußen kälter wird, setze ich mich gerne mit einem spannenden Buch bei uns im Fuchsbau auf die Couch und lese ein Buch. Manchmal schaue ich aber auch mit meiner kleinen Schwester Frieda Fernsehen. Wir beide lieben zum Beispiel die Serie „Sesamstraße“. Wusstet ihr, dass die „Sesamstraße“ vor genau 51 Jahren am 10. November 1969 das erste Mal in den USA zu sehen war? Sie feiert also ihren 51. Geburtstag. Bestimmt kennt ihr das blaue Krümelmonster, das immer Kekse isst, oder Kermit, den grünen Frosch. Wusstet ihr, dass es ganz schön lange dauert, bis eine Serie wie beispielsweise die „Sesamstraße“ gedreht ist? Zunächst einmal gibt es die Idee für die Serie, die dann in einem Drehbuch aufgeschrieben wird. Dort steht jeder Satz, der gesprochen wird, und außerdem sind dabei sogenannte Regieanweisungen vermerkt, die erklären, wie ein Schauspieler sprechen oder was er machen soll. Apropos Schauspieler: Die müssen natürlich auch erst herausgesucht werden. Oft bewerben sich nämlich ganz schön viele Menschen für eine Rolle – das nennt man Casting. Wenn es dann ans eigentliche Drehen geht, wird die Serie Szene für Szene aufgenommen – und oft muss eine Szene mehrfach wiederholt werden. Meistens werden die verschiedenen Ausschnitte durcheinander gefilmt. Das heißt, dass eine Szene, die erst am Ende zu sehen ist, zum Beispiel schon gleich am Anfang gedreht wird. Danach erst werden die einzelnen Ausschnitte zu einer Folge einer Serie am Computer zusammengefügt. Ganz schön kompliziert oder?

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