Hockenheim

BIT-Bürgerinteressen Rheinbrücke im Mittelpunkt der Debatte

Vor Sanierung viele offene Fragen klären

War die Geburtsstunde der Initiative BIT-Bürgerinteressen Hockenheim vor einem Jahr die Reaktion auf die Verwaltungsplanungen zum sozialen Wohnungsbau, so wartet sie bei diesem Thema zur Zeit darauf, dass die Stadtverwaltung den Auftrag für Bauten am Reiterplatz und an den Stadtwerken voranbringt, heißt es in einer Pressemitteilung der BIT.

Da sie diese Angelegenheit vorerst nur weiter zu beobachten hat, konnte sich die BIT bei ihrem Faschingsstammtisch im „Rondeau“ mit anderen Themen befassen, die die Aufmerksamkeit der Bürgerschaft zurzeit beanspruchen.

Einen breiten Diskussionsraum nahm das Thema Sanierung der Salierbrücke nach Speyer und Brückensperrung über zwei Jahre ein. Viel Unverständnis über diese sehr einschneidende Maßnahme wurde geäußert. Wäre dieses Sanierungsproblem nicht besser zu lösen, was halten die Pendler davon, dass trotz Sanierung das Nadelöhrproblem Salierbrücke danach wohl weiter bestehen bleibt? Wie reagieren Einzelhandel und die Supermärkte in Hockenheim und Einzelhandel und Märkte in Speyer?, waren unter anderem Fragen.

Frage nach Verantwortlichkeit

Weitere lauteten: Wer hat politisch diesen Einschnitt in die alltäglichen Lebensabläufe vieler Bürger zu verantworten, welche anderen Modelle wurden diskutiert, war die Kostenlage wieder entscheidend, um wie geplant zu verfahren? Um die Sicherheit in den Nahverkehrsbussen, wenn diese Wege über die Autobahn nehmen und stehende Fahrgäste und Schulkinder befördern müssen, machten sich die Teilnehmer ebenfalls Gedanken. Interessant wäre für die BIT auch, ob und wie die Verwaltungsspitze der Verwaltungsgemeinschaft Einfluss nahm oder nimmt.

Letztes Wort nicht gesprochen?

Man geht seitens der BIT davon aus, dass die Öffentlichkeit noch besser bei Veranstaltungen, die im Sommer zu erwarten sind, informiert wird. Auch verbindet man Verlautbarungen von Bundestagsabgeordneten zum Thema mit der Hoffnung, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und für diese wichtige Verkehrsader eine bessere Lösung und vielleicht auch ein zukunftsfähiger Plan zur Lösung des Nadelöhrproblems gefunden werden.

Zum Netz-Ausbau einer leistungsstärkeren Stromtrasse von der Nordsee bis nach Süddeutschland wurden die Stammtischbesucher über den aktuellen Planungsstand allgemein und über die Planungen im Bereich Hockenheim informiert. Die BIT geht davon aus, dass hier lediglich eine Ertüchtigung der bereits vorhandenen Stromtrassen zu erwarten sind und es zu keinen einschneidenden Problemen für Menschen, Natur und Fauna kommt.

Weiteres Thema war der Lärm der Bahnstrecke, der laut Erhebungen fast die Hälfte der Hockenheimer Wohnbevölkerung betrifft. Details zur Beteiligung an der Lärmaktionsplanung wurden besprochen, den Stammtischbesuchern wurde eine Mitwirkung an der zweiten Phase bis 7. März nahegelegt unter www.lärmaktionsplanung.de. zg

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