Hockenheim

Methodisten Basar in der Christuskirche gibt Impulse

Wege und Aufbrüche

Hockenheim.„Nun sind wir eingetreten, in die gemeinsame Zeit des Basars, die Zeit des besonderen Miteinanders. Einen ganzen Tag lang dürfen wir einander Wegbegleiter sein, mit Gottes spürbarer Gegenwart.“ Mit diesen Worten brachte Pastorin Hanna Lehnert in ihrer Predigt den zentralen Aspekt des Gemeindefestes auf den Punkt.

Und so führte der Gottesdienst, der den Basar der evangelisch-methodistischen Kirche eröffnete, mit seinen Impulsen über Wege und Aufbrüche hinein in einen erfüllten Tag der Begegnungen.

Diese begannen bereits bei einem leckeren Mittagessen, dem so gut zugesprochen wurde, dass trotz sehr großzügiger Planung ein Reste-Essen am Abend nicht mehr stattfinden konnte. Die Tische im Gemeinderaum blieben bis zum Ausklang stets gut besetzt und es herrschte im ganzen Kirchengebäude eine heitere, familiäre Atmosphäre.

Nina Kruser verstand es, mit ihrem Akkordeon, unterstützt durch einen virtuosen Geigenspieler, eine charmante Kaffeehaus-Stimmung zu zaubern, was dem selbstgebackenen Kuchen und dem fair-gehandelten Kaffee eine ganz besondere Note gab, teilen die Methodisten mit. Der Frauenchor der Liedertafel setzte ein weiteres, musikalisches Glanzlicht: Die vielen, hervorragend auf einander abgestimmten Frauenstimmen sorgten für ein besonderes Klangerlebnis.

Am Büchertisch gestöbert

Zwischen den Auftritten brachten die jugendlichen Losverkäufer immer wieder frischen Wind in den Saal, wenn sie für die Tombola warben oder – manchmal unter großem Hallo – die Gewinne gleich „auslieferten“. Oben im Kirchenraum schlenderten Interessierte durch die Verkaufsausstellung, stöberten ausgiebig am Büchertisch oder setzten sich einfach mal in eine Kirchenbank, um einander zu erzählen.

Zur großen Freude der Gastgeber, denen als Methodisten die offene und weitherzige Begegnung mit anderen – auch mit Andersdenkenden – sehr wichtig ist, fanden sich viele Besucher zum Basar in der Christuskirche ein.

Und dort, wo im morgendlichen Gottesdienst gebetet wurde „Lasst uns lebendige Kreise bilden, die alle umfassen und niemanden ausschließen“ konnte man am Abend deutlich spüren, dass dies ein ganzes Stück weit gelungen ist. zg

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