Hockenheim

Lokale Agenda Vermittlung von Unterstützung bei Besorgungen

Wer braucht Hilfe oder bietet sie an?

Archivartikel

Die Maßnahmen zur Eingrenzung des Coronavirus verändern auch in Hockenheim das alltägliche Leben und erfordern unbürokratische und solidarische Hilfestellungen in der Bevölkerung, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Dies gelte insbesondere für ältere Menschen. Ihnen wird empfohlen, vorsorglich ab sofort ihre Wohnungen und Häuser nicht zu verlassen.

Um diesen neuen Herausforderungen aktiv zu begegnen und auf unbürokratischem Weg Nachbarschaftshilfe zu gewährleisten, richtet die Lokale Agenda 21 der Stadt kurzfristig eine Anlaufstelle für Personen ein, die Hilfe anbieten können und vermittelt an Bürger, die sie benötigen. „Meine herzliche Bitte an alle, die gern helfen möchten: Schauen Sie zum einen in die Nachbarschaft und bieten ihre Hilfe vor Ort an und melden Sie sich zum anderen bei mir“, appelliert Elke Schollenberger, Agendabeauftragte. „Ebenso können sich Hilfesuchende melden. Wir stehen als Vermittlungshilfe koordinierend zur Seite“.

Einkäufe, Botengänge, Gassigehen

Die Angebote könnten etwa die Hilfe bei Einkäufen und Erledigungen, Botengängen oder auch Gassi-Dienste sein. Wer freiwillige Hilfe anbieten möchte, melde sich mit Vor- und Zunamen, Adressdaten und einer Telefonnummer bei der Agendabeauftragten Elke Schollenberger per E-Mail an e.schollenberger@hockenheim.de oder telefonisch unter 06205/2 12 09. Unter denselben Kontaktdaten können sich Personen melden, die zur Risikogruppe gehören und Hilfe für Erledigungen benötigen. Auch von ihnen benötigt Elke Schollenberger Vor- und Zuname, Adresse und Telefonnummer. zg

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