Hockenheim

Im Interview Der neue CDU-Vorsitzende Patrick Stypa möchte seine Partei wachsen sehen

„Wir wollen noch präsenter werden“

Beim CDU-Stadtverband liegt die Führung nun in jüngeren Händen. Markus Fuchs hat sein Amt abgegeben, Patrick Stypa (Bild) ist der neue Vorsitzende. Pressereferent Siegfried Kahl hat sich mit ihm über seine Motivation und seine Pläne für die Zukunft unterhalten.

Herr Stypa, was trieb Sie an, zu kandidieren?

Patrick Stypa: Ich will etwas bewegen. Die CDU ist kein Selbstzweck, sondern muss als verbindende Union weiterhin breite Bevölkerungsschichten ansprechen. Und weil eine Partei, die an sich nur eine geformte Bewegung ist, nicht von oben herab entsteht, sondern vor Ort wächst, ist der Vorsitz der CDU Hockenheim genau das richtige Amt, um daran zu arbeiten.

Was haben Sie gedacht, als Sie von Markus Fuchs gefragt wurden, ob Sie um den Vorsitz kandidieren wollen?

Stypa: Ich habe mich darüber gefreut, dass er es mir zutraut, den Hockenheimer Stadtverband zu führen.

Wie sehen Sie die CDU Hockenheim?

Stypa: Die CDU Hockenheim steht gut da, wofür es zwei Gründe gibt: Sowohl die Mitgliederzahl als auch unser Wahlergebnis bei der jüngsten Gemeinderatswahl ist beziehungsweise war stabil, wenngleich Letzteres für niemanden zufriedenstellend war.

Wie sehen Sie unsere Zukunft?

Stypa: Das hängt davon ab, was wir daraus machen.

Was sind Ihre Ziele für die CDU Hockenheim?

Stypa: Die Ziele sind klar: Ich will zusammen mit dem gesamten motivierten Vorstand daran arbeiten, dass wir in Hockenheim noch präsenter sind – sowohl vor Ort als auch im Internet. Neue Veranstaltungsformate und auch -schwerpunkte sollen dazu beitragen. Ich will, dass die CDU in meiner Heimatstadt wächst und damit gleichzeitig ihre Position als zweitstärkster Stadtverband im Rhein-Neckar-Kreis ausbaut. ska/Bild: Kahl

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