Hockenheim

Brände Freiwillige Feuerwehr muss am Wochenende gleich zu zwei Einsätzen ausrücken

Wohnung und Laube brennen

Zu gleich zwei Bränden wurde die Freiwillige Feuerwehr am Samstag, 11. Januar, alarmiert. Am frühen Morgen brannte es in der Gartenanlage zwischen Karlsruher Straße und Kaiserstraße, am Abend kam es zu einem Wohnungsbrand in der Ernst-Brauch-Straße. Bei beiden Bränden wurden glücklicherweise keine Menschen verletzt, es blieb beim Sachschaden.

Am Samstag wurden Polizei und Feuerwehr wegen eines Brands in einer Kleingartenanlage alarmiert. Zeugen teilten gegen 6.20 Uhr mit, dass in der Kleingartenanlage zwischen Kaiserstraße und Karlsruher Straße Flammen zu sehen seien. Beim Eintreffen der Beamten stand eine Gartenhütte lichterloh in Flammen.

Durch die Freiwillige Feuerwehr wurde der Brand gelöscht. Nach rund zwei Stunden waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Eine Gartenhütte war komplett abgebrannt, weitere Lauben wurden durch die Flammen beschädigt. Das genaue Schadensausmaß lässt sich derzeit noch nicht absehen. Die Ursache für den Brandausbruch ist noch unklar.

Während der Löscharbeiten war die Karlsruher Straße wegen abgestellter Einsatzfahrzeuge komplett gesperrt.

Vergessene Herdplatte als Ursache

Am Abend, gegen 18.30 Uhr, wurde durch Anwohner ein Kellerbrand in der Ernst-Brauch-Straße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung aus einer Kellergeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses festgestellt werden.

Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden, musste durch die Feuerwehr zum Betreten der Wohnung eine Fensterscheibe eingeschlagen werden. Glücklicherweise befand sich der Bewohner zum Brandzeitpunkt nicht in der Wohnung.

Durch die Freiwillige Feuerwehr, welche mit 27 Mann eingesetzt war, konnte das Feuer, welches im Bereich der Küche ausgebrochen war, schnell gelöscht werden. Da die Kellerwohnung etwas abgesetzt von den anderen Hauswohnungen liegt, wurde auch sonst niemand verletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei der Brandursache um eine angelassene Herdplatte, wobei sich in der Folge darauf abgestellte Gegenstände entzündeten. Am Gebäude selbst entstand kein Schaden. Der Fahrnisschaden wird auf rund 20 000 Euro geschätzt. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. aw/pol

Info: Weitere Bilder unter www.schwetzinger-zeitung.de

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