Hockenheim

HSV Cheerleader starten bei den Cheermasters / „Blue Devils“ treten zum dritten Mal an und gewinnen den ersten Platz / Vorbereitungen für Landesmeisterschaft laufen

Wurfelemente und Pyramiden bringen den Sieg

Die baden-württembergischen Cheermasters sind eine offene Meisterschaft, bei der die „Blue Devils“-Cheerleader des Hockenheimer Sportvereins (HSV) seit geraumer Zeit regelmäßig zur Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft antreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Eröffnet wurden die diesjährigen Cheermasters von Mara Sattel, die im Individual mit einem kreativen Programm überzeugte.

Individual ist eine Kategorie, bei der ein Cheerleader sein Können mit Elementen aus Turnen, Tanz und Sprüngen allein unter Beweis stellt. Ihre Trainerin Sarah Haberbosch, die genau wie Sattel bei den „Junior Devils“ aktiv ist, freute sich über die gute Leistung ihres Schützlings.

Die „Junior Devils“ präsentierten ein abwechslungsreiches Programm und zogen das Publikum mit ihrem Cheer, einem gemeinsamen Ruf bestehend aus mindestens zwölf Wörtern mit passenden choreografischen Gestaltungen, in ihren Bann.

Dieses Jahr starteten die „Junior Devils“ das erste Mal in der Coed-Kategorie, da das Team seit Kurzem nicht mehr nur aus Mädchen besteht. Die Zwölf- bis 16-Jährigen sicherten sich hierbei in Level drei den zweiten Platz. Sie sind motiviert, in den kommenden Trainingseinheiten gemeinsam mit ihren Trainerinnen Emely Egner und Sophia Bienroth auf dem jetzigen Stand aufzubauen und die Schwierigkeit der Elemente in Hinblick auf die Landesmeisterschaft zu erhöhen.

Tanzen, springen und turnen

Als Nächstes waren die Kleinsten, die „Little Devils“, an der Reihe: Die Sechs- bis Zwölfjährigen zeigten in Level eins neben Tanz, Sprüngen und turnerischen Elementen nicht nur Stunts, sondern auch schon Pyramiden. Aufregend war vor allem, dass viele neue Gesichter der „Little Devils“ das erste Mal bei einer Meisterschaft starteten.

Die Mädchen ließen sich ihre Nervosität jedoch nicht anmerken und lieferten ein fehlerfreies Programm ab. Das wurde mit einem vierten Platz belohnt, obwohl die Konkurrenz sehr stark war. Die Trainerinnen Silvana Haasis, Jessica Gnida, Antje Hoffmann und Ayleen Schmitt freuten sich mit den kleinen Cheerleadern über die Leistung. Eine gute Leistung setzten sich auch die Ältesten zum Ziel, die zum dritten Mal in dem höheren Level sechs antraten.

Die Mädchen und Jungen ab 16 Jahren starteten dieses Mal alleine in der Kategorie „Senior Coed Cheer Limited“ und überzeugten mit einem einwandfreien Programm inklusive Wurfelementen und Pyramiden in der Höhe von rund zweieinhalb Körperlängen. So konnten die „Blue Devils“ voller Stolz den Pokal für den ersten Platz entgegennehmen. Punktetechnisch haben sie sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert.

Potenzial ausschöpfen

Die Trainerinnen Silvana Haasis und Jessica Gnida sind zufrieden mit der Leistung – mal sehen, wie sich die Cheerleader bei der Landesmeisterschaft schlagen werden. Sowohl Trainerinnen als auch Aktive freuen sich bis dahin auf die gemeinsame Arbeit vor dem Wettbewerb, um das Potenzial des Teams zur Gänze auszuschöpfen und beim kommenden Wettbewerb wieder viele Pokale gewinnen zu können.

Die Hockenheimer Cheerleader sind insgesamt sehr zufrieden mit den Ergebnissen der baden-württembergischen Cheermasters, sehen die Teilnahme dort jedoch lediglich als Zwischenstandspräsentation. Daher heißt es nun „fleißig trainieren“ für die im März stattfindende Landes-Cheerleading-Meisterschaft, auf die die „Blue Devils“-Cheerleader ihr Hauptaugenmerk legen. zg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional