Hockenheim

Evangelische Kirche Junger Gottesdienst mit Profil (Jump) mit Talkshow, Spielszenen und Live-Band

Zeit für die wichtigen Dinge nehmen

Archivartikel

Das Thema Zeit ist während der Weltmeisterschaft mehr als aktuell, waren es doch die letzten Minuten des Spiels, die dann doch noch zum ersehnten Sieg führten. Aber auch im Alltag vergeht Zeit mal viel zu schnell und mal quälend langsam, mal bringt sie Gutes, mal Unheil. Das Gottesdienstteam Junger Gottesdienst mit Profil (kurz Jump) nahm bei seinem Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche genau diese Phänomene in den Blick.

Bereits 2013 hatte sich das Jump-Team mit dem Thema Zeit auseinandergesetzt und bewährte Elemente daraus in die Neuauflage des Gottesdienstes übernommen. Dazu zählten beispielsweise die bebilderten Tagesabläufe einer vielbeschäftigten Programmiererin (Sophia Bienroth), eines auf eine Bewerbungszusage hoffenden Arbeitsuchenden (Klaus Truderung) und eines Schülers (Tom Truderung), der sich auf dem Nachhauseweg die Zeit nahm, einen Frosch vom Weg ins Gebüsch zu setzen.

Jahre und Minuten im Profil

Dass es notwendig ist, sich zunächst Zeit für die wichtigen Dinge im Leben wie nahestehende Personen, sich selbst und Gott zu nehmen, kristallisierte sich als Ergebnis einer Talkshow namens „Jahre und Minuten im Profil“ heraus. Die Zeit (Corinna Perner) als Studiogast hatte sich dazu Professor Proton (Michael Dahlinger) zur Hilfe geholt, der diese Botschaft im Live-Experiment vermittelte. Bezug genommen wurde dabei auch auf den gehörten Bibeltext zum Thema „Alles hat seine Zeit“ und die Tatsache, dass Gesundheit manchmal erst nach Krankheit so richtig geschätzt wird oder den Menschen häufig Gutes widerfährt, was von ihnen jedoch übersehen wird. Moderiert wurde die Show von Tom Truderung und Sophia Bienroth. Letztere hatte zuvor auch schon zur Mitmachaktion in Form eines Kreuzworträtsels mit anschließender Zeitschätzung eingeladen.

Die Jump-Band – dieses Mal mit Antje und Tom Truderung (Gesang) sowie Klaus (E-Bass) und Max Truderung (Flügel und Gesang) in kleiner Besetzung – sorgte mit der thematisch passenden Liedauswahl für eine akustische Untermalung des Gehörten. „Meine Zeit steht in deinen Händen“ durfte dabei ebenso wenig fehlen wie „Der Zeiger tickt“ und „Feeling good“.

Eingebettet war der Gottesdienst in zwei Szenen innerhalb einer Familie. Auch hier stand Zeitdruck auf der Tagesordnung. Nicht einmal für schnelle Infos am Frühstückstisch blieb da Zeit. Und so lud Tom Truderung am Ende eben die Gottesdienstbesucher ein, sich den nächsten Termin zu notieren: Der findet am 11. November statt und ist auch auf dem „Mitnehmsel“ zu finden, das es am Ende des Gottesdienstes für alle Anwesenden gab. cd

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