Hockenheim

OB-Wahl CDU-Bewerber sieht Stadt vor Herausforderungen

Zeitler: Auf gutem Resultat aufbauen

Obwohl er bei der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag mit Abstand die meisten Stimmen holte, ist sich Marcus Zeitler bewusst, dass dies nur der erste Meilenstein war: „Noch ist nichts entschieden, ich möchte das Vertrauen weiterer Bürgerinnen und Bürger Hockenheims gewinnen und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, mit Transparenz begegnen und mit ihnen einen Weg für Hockenheim finden“, sagt der CDU-Bewerber in einer Pressemitteilung. Mit Leidenschaft, Sachverstand und Ehrlichkeit werde er seinen Weg weiterführen.

„Wir haben einen offenen und ehrlichen Wahlkampf geführt, und das haben mir die Hockenheimerinnen und Hockenheimer mit 47,51 Prozent Zustimmung und Vertrauen belohnt“, erklärte Zeitler. Das sei ein tolles Ergebnis, auf dem er aufbauen könne.

Angefangen habe alles mit der einstimmigen CDU-Unterstützung in geheimer Wahl , danach sei Marcus Zeitler fast täglich in Hockenheim gewesen, ob beim Dreck-Weg-Tag, Mithilfe bei der ASG Triathlon beim BASF Firmencup oder Bedienen auf den Waldfesten der Stadtkapelle oder des Fanfarenzugs. Oder bei den bislang 2500 Hausbesuchen, bei Infoständen, Unternehmens-, städtischen oder Vereinsveranstaltungen. Dass er durch die FDP die Unterstützung einer weiteren Stadtratsfraktion erhält, war für Marcus Zeitler nicht nur eine große Freude, sondern auch eine Verpflichtung.

In zwei Städten unterwegs

Er habe zuletzt in seinem vierwöchigen Jahresurlaub bis zum 7. Juli Wahlkampf geführt und werde bis zur Neuwahl am 21. Juli teilweise in der Doppelbelastung als Bürgermeister in Schönau und OB-Wahlkämpfer in Hockenheim unterwegs sein, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Seine Hausbesuche in Hockenheim werde er in diesen Tagen eher am Nachmittag und Vorabend fortsetzen.

Die persönlichen Begegnungen zeigten, dass er von den Hockenheimern nicht als Politprofi, sondern als bodenständig, nahbar, und doch leidenschaftlich kämpfend wahrgenommen werde. Gerne erinnere sich Zeitler an einen Infostand am Wasserturm, zu dem trotz brütender Hitze viele Bürger kamen, um ihn kennenzulernen.

Die dabei vorgebrachten Anliegen, Sorgen und Nöte zeigten einmal mehr, dass Hockenheim mit vielen Herausforderungen aufwarte, egal ob Kindertagesstättenausbau und -sanierung, Schulsanierung, sozialer Wohnungsbau, Pflegeheime und vieles mehr.

Vertrauensbeweis in Schönau

In Schönau sei er trotz der Kandidatur in Hockenheim bei der Kreistagswahl im Mai mit einem direkten Mandat in den Kreistag gewählt worden. Das sei ein großer Vertrauensbeweis der Bürger im Odenwald, die ihm jetzt schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegenträten.

Weitere Infostände wird Marcus Zeitler in der Karlsruher Straße an den Samstagen 13. und 20. Juli, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr durchführen. Marcus Zeitler ruft die Hockenheimer auf, ihn zu kontaktieren: auf der Straße, per E-Mail, am Telefon, an den Infoständen oder wenn sie ihn auf einer Veranstaltung treffen. Bürgernähe sei seine Prämisse.

Mit einem abschließenden Appell richtet sich der OB-Kandidat an alle Hockenheimer: „Gehen Sie wählen, es ist noch nichts entschieden.“ Wer seinen Wahlzettel aus dem ersten Wahlgang nicht mehr habe, könne auch durch das Vorzeigen seines Personalausweises im Wahllokal wählen gehen. Oder einfach die Briefwahl nutzen. ska

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