Hockenheim

Wiedereröffnung Franchisenehmer Manfred Büch freut sich, dass sein erstes Haus bundesweit wieder zu den modernsten gehört

Zukunft hat begonnen – Qualität bleibt

„Hurra, die Zukunft ist da!“ – einfacher und treffender könnte man wohl kaum das neue McDonalds-Restaurant beschreiben, das heute nach nur 16 Tagen Umbauzeit wieder eröffnet. „Mit diesem Restaurant der Zukunft gehört McDonalds Hockenheim wieder bundesweit zu den modernsten“, freut sich Franchisenehmer Manfred Büch.

Zugleich blickt Büch gerne auf das letzte Vierteljahrhundert zurück, denn seit genau 25 Jahren gehören McDonalds und Hockenheim zusammen wie Faust und Mephisto. Am 10. Dezember jährt es sich zum 25. Mal, dass das Schnellrestaurant in Hockenheim nach knapp 14 Wochen Bauzeit eröffnete – als erstes in der Region. Schließlich war es ja auch erst gut zwei Jahrzehnte her, dass in München das allererste deutsche McDonald’s-Restaurant seine Pforten geöffnet hatte.

Erfahren in Textil und Hotellerie

Und wie kamen Ulrike und Manfred Büch überhaupt auf die Idee, Franchisenehmer bei McDonalds zu werden? Der gelernte Handelsfachwirt Manfred Büch war zunächst zwölf Jahre im Dienste der Nato, lebte mit Frau und Tochter in Holland und in Texas. Danach war er ein Jahrzehnt erfolgreich im Textilhandel tätig, bevor er in die Geschäftsführung der Steigenberger- Hotellerie wechselte.

Durch Zufall lernte er einen erfolgreichen Franchisenehmer von McDonald’s kennen, der ihn für die Idee begeisterte. Büch und Ehefrau Ulrike, aus dem sozialpädagogischen Bereich kommend, waren beeindruckt und bewarben sich zusammen mit 3000 weiteren Interessenten um eine McDonald’s-Lizenz als Franchisenehmer.

Die Idee der Systemgastronomie fand in der Region schnell viele Freunde. Im Jahr nach der erfolgreichen Landesgartenschau wartete also Hockenheim mit einem McDonald’s auf. „Na ja, zuerst waren natürlich viele Lehrgänge und ähnliches zu absolvieren“, blickt Büch zurück, das Engagement der Büchs und ihres kompetenten und motivierten Teams von der ersten Stunde an war aber ein Garant für den Erfolg.

Fünf weitere Restaurants

„Manchmal dachte ich, mein Mann hat Ketchup im Blut“, blickt Ulrike Büch augenzwinkernd zurück, aber das Restaurant in Hockenheim war noch lange nicht das Ende der gastronomischen Fahnenstange. Zwischenzeitlich ist Manfred Büch auch Franchisenehmer von McDonalds in Speyer, Brühl und in den drei Mannheimer Restaurants.

Heute beginnt in der Gleisstraße die McDonald’s-Zukunft: „Alles bleibt anders“, freut sich Manfred Büch auf den großen Augenblick. Bestellt werden kann traditionell am Tresen, aber ab heute auch an einem der sogenannten Kioske, einem großen Touch-Screen, auf dem man sich in Ruhe alles anschauen, antippen, bestellen und auch per Karte bezahlen kann. Jeder Burger wird individuell zubereitet und auf Wunsch an den Tisch gebracht.

Ein raffiniert ausgeklügeltes System macht dies problemlos möglich. „Die Zukunft beginnt, aber die Qualität bleibt gleich gut“, fasst Ulrike Büch zusammen. ba

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