Ketsch

Haus der Begegnung Reisejournalist Michael Stephan zeigt beim Altennachmittag Bekanntes und Unbekanntes von Speyer / Einkaufsdienst für Senioren gestartet

Am Kaiserdom führt kein Blick vorbei

Archivartikel

Ketsch.Reisejournalist Michael Stephan kam von „iwwa de Brigg´” zum Altennachmittag im Haus der Begegnung, er hatte eine Menge Bilder für seine Diavision über Bekanntes und Unbekanntes seiner Heimatstadt Speyer mitgebracht. Dabei sind ihm prämierte Aufnahmen gelungen, die jedes Fotografenherz höher schlagen lassen, wie ein fulminanter Sonnenuntergang über dem Altrhein hinter der Silhouette eines Schwanenpärchens, oder ein Blick am Abend von der Salierbrücke aus auf die Domstadt in wunderschönen Farben.

Egal, aus welcher Richtung die einstündige Besichtigungstour führte, am Kaiserdom ging kein Blick vorbei. Der salische Kaiser Konrad II. gab 1030 den Auftrag für den Dombau, der als größtes romanisches Bauwerk in Deutschland gilt. In der Krypta können Gräber von Kaisern und Königen besichtigt werden.

Die beliebte Krippenlandschaft im Dom würde zukünftig aus personellen Gründen verkleinert gezeigt werden, wusste Stephan. Der Platz gegenüber vor der Residenz des Bischofs wird an Fronleichnam mit einem prächtigen Blumenteppich geschmückt.

Vom Heißluftballon aus führte der Referent aus der Vogelperspektive in der Altstadt über die Fußgängerbrücke in Richtung Hafenstraße - auch von hier oben aus das Wahrzeichen unübersehbar. Die Pappeln in Reih und Glied am Rheinufer gehören inzwischen leider der Vergangenheit an, sie waren angeblich kaputt, bedauerte Michael Stephan. Herbststimmung mit Niedrigwasser lud zum entspannten Verweilen am Rheinufer ein, nächste Bilder vorbei an den neuen Villen am alten Hafen zur Schiffsanlege, wo ein Schiffermuseum zur Besichtigung einlädt.

Schnee und Taubendreck

Allerhand zu sehen und zu erleben gibt es in der Maximilianstraße, auch Hauptstraße genannt. Im Stadthaus sind der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung untergebracht. Im Winter zeigte Stephan den Pilger mit Schneemütze, im Sommer war die Mütze leider voller Taubendreck, bedauerte er.

Am früheren Marktplatz finden die beliebten Weihnachtsmärkte statt. Im Gebäude der sogenannten „Alten Münze” sind Geschäfte angesiedelt. Am Ende der Maximilianstraße steht das 55 Meter hohe Altpörtel als ehemals westliches Stadttor der Domstadt. Speyer gilt auch als Stadt der Kirchen, und der Referent zeigte unter anderen die Dreifaltigkeitskirche, die Pfarrkirche St. Joseph, die Heiliggeistkirche, die Gedächtniskirche und die Bernhardskirche. Aus Gründen der Pietät hat er in keiner Kirche während des Gottesdienstes fotografiert.

Das Brezelfest mit dem Riesenrad als Symbol ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für die ganze Region. Im idyllischen Domgarten werden sehenswerte Mittelaltermärkte veranstaltet. „Ob als Einkaufsstadt, Kultur oder Sehenswürdigkeiten – Nur Speyer hat´s!”, warb der Reisejournalist Michael Stephan abschießend für seine Heimatstadt.

Gerhard Weixler vom Seniorenbeirat warb im Anschluss für dessen neue Aktion „Gemeinsames Einkaufen“. Um die Mobilität der Senioren zu erhöhen, bietet der Seniorenbeirat gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe einen neuen Service an. Interessenten werden mit einem Kleinbus jeweils am zweiten und vierten Donnerstag vor der Haustür zum Einkaufen in den Märkten und Einzelhandelsgeschäften der Gemeinde abgeholt.

Nächste Termine sind die Donnerstage 14. und 28. Juni. Am Dienstag, 19. Juni, führt die Fahrt zu einem Einkaufszentrum in Hockenheim, im Juli geht’s dann in ein Brühler Einkaufszentrum. Dort ist die Möglichkeit gegeben, auch Bekleidung, Schuhe oder Haushaltsartikel zu erwerben, erklärte Weixler abschließend.

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