Ketsch

AVR Kommunal Grillsaison führt zu erhöhter Brandgefahr

Asche muss komplett abkühlen

Archivartikel

Brühl/Ketsch.Grillen ist der Deutschen liebstes Hobby in der warmen Jahreszeit – und in diesem Corona-Sommer dürfte die Zahl der gemütlichen Abende im heimischen Garten noch einmal stark ansteigen. Die AVR Kommunal weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nur völlig abgekühlte Grillasche in den Restmüll gehört. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Bei Asche vom Grill dürfe man nicht unterschätzen, wie lange diese noch glüht. So könne durch die Grillreste noch mehr als zwei Tage lang eine Brandgefahr bestehen. Die AVR Kommunal weist die Bevölkerung deshalb eindringlich darauf hin, dass nur vollständig abgekühlte Asche und Kohle in die Restmülltonne gehören.

In Metallbehälter mit Deckel

Die Kohle sei nach dem Grillen noch immer heiß und dürfe so keinesfalls direkt in die Mülltonne, sondern sie sollte erst in einem feuerfesten Metallbehälter mit Deckel abkühlen. Wenn es schnell gehen soll, kann die Restglut vorher mit Sand gelöscht werden. Vorsicht: Beim Ablöschen mit Wasser würde heißer Dampf und somit Verbrühungsgefahr entstehen. Darüber hinaus kann sich das Metall des Grills durch kaltes Wasser verziehen.

Egal ob Holz-, Kohle- oder Grillasche – selbst die kleinsten Glutreste im Inneren können in Verbindung mit Luft und Abfallmaterialien einen Schwelbrand auslösen. Der wiederum kann einen Abfallbehälter und im schlimmsten Fall sogar anschließend das Sammelfahrzeug in Brand setzen. Und das bedeutet Lebensgefahr für Müllwerker, Anwohner und Passanten.

Um zusätzliche Staubbelastungen zu verhindern, soll die kalte Asche in einem Beutel verpackt in die Restmülltonne gegeben werden. Ganz wichtig: Sowohl die Grüne Tonne plus als auch die braune BioEnergieTonne sind für Aschereste tabu. beju/zg

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