Ketsch

Central Kino Jaqueline Gier aus dem Film „Das innere Leuchten“ berichtet von ihren Erlebnissen / Demenzkranke zwei Jahre begleitet

Auf der Berlinale neben Diane Kruger

Archivartikel

Ketsch/Schwetzingen.Ein besonderes Kinoerlebnis gab es im Central Kino am Weltalzheimertag, war doch mit Jaqueline Gier eine Mitwirkende des Dokumentarfilms „Das innere Leuchten“ angereist, um von ihren Eindrücken während der Dreharbeiten zu berichten. Die rund 80 Besucher wurden von den Organisatoren, Carsten Sauder von der Pro Seniore Residenz Brühl und Nicole Blem vom Generationenbüro Schwetzingen, eingestimmt.

So zeigt der Film das Leben der demenzkranken Bewohner in einer dafür speziellen Pflegeeinrichtung in Stuttgart. Die Eigenarten der Bewohner berührten die Besucher und sorgten auch für komische Momente. So schwebt Herr Volz durch die Flure und stibitzt gerne an der Küchentheke kleine Leckereien, während die Linsen mit Spätzle essende Helga zu Tränen rührt. Das Kamerateam begleitete die Bewohner über zwei Jahre. Dokumentarfilmer Stefan Sick ist es gelungen, zu zeigen, dass Demenz nicht immer nur mit schlimmen Bildern verbunden ist. Besonders die Menschlichkeit des Einzelnen und die positive Seite der Erkrankung stehen im Mittelpunkt.

Bei der Diskussion mit großem Verständnis für die Angehörigen und der Belastung, die eine Diagnose für die Betroffenen mit sich bringt, berichtete Jaqueline Gier aus ihrem Alltag als Pflegekraft in der Einrichtung und von den tollen Eindrücken bei vielen Interviews während der Berlinale, wo auch Schauspielstar Diane Kruger weilte. zg

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