Ketsch

Backfischfest „Partyteufel“, „Radspitz“, „Paddy goes to Holyhead“ und „Me and the Heat“ sind feste Institutionen / „Schlagertanten“ kommen zurück

Ausgelassene Party im Bruch – zehn Tage lang

Archivartikel

Ketsch.Die Vorfreude ist bei den Organisatoren deutlich zu spüren. Die Vorbereitungen laufen in die Zielgerade ein. Und auch bei den Menschen in der Region setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass es gar nicht mehr so viele Wochen dauert, bis es am Freitag, 3. August, im Bruch heißt: „Willkommen beim 67. Ketscher Backfischfest“. Die Ketscher Angelsportler laden dann dazu ein, ein paar unbeschwerte und gesellige Stunden, nein, ein paar unbeschwerte und gesellige Tage auf dem Festgelände im Bruch zu verbringen.

Seinen Anfang nahm das Fest in kleiner Runde zu Beginn der 1930er Jahre, Inzwischen ist das Ketscher Backfischfest zu einem der größten Volksfeste der Region geworden. Und so sind die Ketscher stolz auf diese Tradition, die das gesellige Miteinander und die gelebte Gemeinschaft widerspiegelt, gleichzeitig aber auch den Namen der Enderlegemeinde weit hinaus trägt.

Schon als der Angelsportverein 1928 gegründet wurde, schwebte der Gedanke im Raum, ein Fischerfest durchzuführen. Doch es dauerte vier Jahre bis das erste kleine Fischerfest im Garten des „Enderle“ tatsächlich gefeiert wurde. Damals ahnten die Organisatoren sicherlich nicht, was aus ihrem „Kind“ dereinst werden sollte. Inzwischen werden an den Festtagen mehr als 150 000 Besucher aus der ganzen Region angelockt.

Rock, Funk und Groove

Dazu trägt neben dem eindrucksvollen Vergnügungspark mit seinen zahllosen Attraktionen zwischen traditionell und brandneu ein attraktives Programm im Festzelt bei, das allen Generationen gerecht wird.

Am Freitag, 3. August, gehen die zehn Tage Megaparty im Bruch mit dem Festplatzrundgang los. In das Bühnenprogramm leiten am Freitagabend „Die Partyteufel“ und das Feuerwerk ein. Ohne Frage sind „Radspitz“, die Partyband mit Frontmann Lars Rau und Chef Klaus Pfreundner, Mainliner an voraussichtlich drei Abenden. Wieder schön verteilt über die zehn besonderen Feiertage lassen sie die Puppen tanzen.

Dauerbrennern ist der irische Abend mit „Paddy goes to Holyhead“ und entsprechendem Whiskey-Angebot sowie passendem Menü, der stabil auf den Montag gebucht ist.

Der „Pink Tuesday“ mit Francesca Galileo, Céline Bouvier, Melany Hääig und Dolores von Cartier, alias „Die Schlagertanten“, der im vergangenen Jahr sehr gut angenommen wurde, findet ebenfalls wieder statt. Eine Überraschung gibt es am Festmittwoch. Mit den Regionalmatadoren von „Me and the Heat“ ist der Freitagabend gebucht für Rock, Funk und Groove.

Ins Finale des Feiermarathons geht es mit „Radspitz“.

Was nach dem gut besuchten dritten Mal zum vierten Mal stattfindet und damit schon als Tradition gelten darf, ist der ökumenische Gottesdienst am Finalsonntag, der im Programm verankert ist. Der Mittwochnachmittag gehört Familien und Kindern, die zu vergünstigten Preisen den Festplatz bevölkern können, dann findet auch der Ballon-Weitflug statt. ras/zesa

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