Ketsch

Haus der Begegnung Senioren stimmen beim Posaunenchor ein

Beliebte Volkslieder zum Mitsingen und Träumen

Ketsch.Unter Leitung von Carsten Röderer begeisterte der Posaunenchor in der Besetzung Kerstin Weckemann (Trompete), Jürgen Kappenstein (Trompete), Ulrike Biedermann (Trompete), Carsten Röderer (Trompete), Charlotte Steinbeißer (Waldhorn), Claudia Kappenstein (Euphonium) und Rudi Kurbiuhn (Tenorhorn) die Senioren beim Altennachmittag im Haus der Begegnung und lud zum Mitsingen ein.

Zuvor wurden Kaffee und Kuchen serviert, wobei das Serviceteam von zwei Schülerinnen der Marion-Dönhoff-Realschule, der 15-jährigen Lucy Ostfalk und Jule Knieriem (16), unterstützt wurde. „Wir haben den Altennachmittag als Teil unseres sozialen Praktikums ausgewählt und sind schon sehr gespannt, wie so eine Veranstaltung abläuft,” erzählten die beiden.

Start mit dem Ännchen

Kaum war das Kaffeegeschirr abgeräumt, starteten die Musiker mit „Ännchen von Tharau“. Die Melodie stammt von Friedrich Silcher.

Weiter intonierten die Musikanten „Die Gedanken sind frei” und „Geh aus mein Herz und suche Freud“, bevor Carsten Röderer sein Instrument, die Trompete aus Metalllegierung als Blechblasinstrument mit Tonbeispielen vorstellte. Andächtig sangen die Senioren „Horch, was kommt von draußen rein” und „Im schönsten Wiesengrunde” mit.

Glücksspirale intoniert

Charlotte Steinbeißer warb für das Waldhorn als ihr Lieblingsinstrument. „Das wird auch Glücksspirale genannt, denn nur mit Glück trifft man die richtigen Töne,” bemerkte Carsten Röderer neckisch. Ulrike Biedermann erzählte von der Bedeutung des Posaunenchors in der evangelischen Kirche zur Bereicherung der Gottesdienste.

Darüber hinaus sind sie auch zu wohltätigen Gastspielen unterwegs, wie zum Kurrendeblasen am Jahresende. Dabei werfen dankbare Zuhörer einen Obolus in das Sparschwein. Das gemästete Tierchen wurde kürzlich geschlachtet, und Ulrike überreichte Hedi Wirnshofer vom Altennachmittagsteam eine namhafte Spende zur Verwendung für die Senioren der Gemeinde.

Mit „Alle Vögel sind schon da” und „Wem Gott will rechte Gunst erweisen” verabschiedete sich der Posaunenchor von den Senioren im Haus der Begegnung. gp

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