Ketsch

TSG-Schau Abteilungen präsentieren eindrucksvoll die ganze Bandbreite ihres Könnens / 500 Aktive in der Neurotthalle

Beste Werbung für Sparten des Sports

Ketsch.Mit einer eindrucksvollen Sportschau präsentierten rund 500 Aktive aus allen Abteilungen der Turn- und Sportgemeinde in roten T-Shirts mit weißem Aufdruck Beispiele ihres Könnens. Vorstandsmitglied Ralph Oßwald hieß unter den Zuschauern in der Neurotthalle Bürgermeister Jürgen Kappenstein willkommen und moderierte das vierstündige Programm.

Dabei informierten die jeweiligen Abteilungsleiter und Trainer der einzelnen Sparten das Geschehen auf dem Spielfeld. Doch zunächst zeichnete Friedhelm Göck seine Vorstandskollegin Ursula Wippert für besondere Verdienste mit dem Ehrenbrief der TSG aus. „Im Vorstand ist Uschi für die Mitgliederbetreuung zuständig und in der Wandergruppe als jüngste Sparte des Vereins hat sie als Vorsitzende Verantwortung übernommen“, lobte Friedhelm Göck.

Putzige Purzelbäume

Nun ging es Schlag auf Schlag im Programm – trotz tropischer Hitze. Silvia Hoeger von der Turnabteilung informierte über die sportlichen Entwicklungsmöglichkeiten im Verein, weil Sport schon von Kindesbeinen an Spaß mache. Besonders putzig zeigten sich die Ein- bis Dreijährigen mit Purzelbäumen vorwärts und rückwärts in der Mutter-Kind-Vorstellung. Beim Pferdchenspiel schlüpften sie in die Reifen und die Muttis mussten von außen hinterherlaufen.

Kür an Balken und Barren

Die größeren Kinder wirbelten mit Flugrolle, Handstand bis Felgaufschwung unter Leitung von Jürgen und Ralf Kugler über die Matten. Ausgefeilte Küren am Boden, Balken und Barren folgten von den Wettkampfturnern.

Petra Meyer erläuterte die Vielfalt der Gymnastik. Weil Sport in der Gemeinschaft am meisten Spaß bereite, nutzten Kinder, Jugendliche und die ältere Generation das Angebot der TSG. „Da sind Mitglieder von 60 bis über 80 Jahren mit Begeisterung dabei.“

Die Gruppe Fitness-Gymnastik führte Übungen für Bauch, Beine und Po vor. Die gestandenen Männer-Gymnasten bewiesen mit Beispielen aus ihrem Übungsprogramm, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören.

Thomas Löbich als Urgestein im Management des weiblichen Handballsports erläuterte via Bildpräsentation die Position der Damen. „Ohne die kontinuierliche Jugendarbeit der TSG in der Vergangenheit wären heutige Erfolge nicht möglich gewesen”, sagte Tom Löbich.

Fast Dreiviertel Eigengewächse

Daher seien 70 Prozent der Spielerinnen im Kader Eigengewächse. Aktuell spielen die Kurpfalz-Bären in der zweiten Bundesliga und die Jungbären sind in der dritten Liga vertreten. Optimistisch zeigten sich Fans in roten T-Shirts mit dem Aufdruck: „Missionpossible – Bundesliga – wir kommen!”

Heike Metzger warb für den Volleyball. Als gemischte Mannschaft und getrennt zeigten sie auf dem Spielfeld Angriff und Abwehr sowie Pritschen und Baggern. Jugendleiter Michael Knobloch von der männlichen Handball-Jugend erläuterte die Aktionen seiner Schützlinge auf dem Spielfeld, wie Prellen, Passen und Sprungwurf.

Dann richteten sich alle Augen auf die orientalische Tanzgruppe in typischen Gewändern. Sie lockten einmal aufreizend, dann wieder zurückhaltend. „Ich habe nur auf die Schuhe geguckt”, sagte einer – wer’s glaubt.

Die gelungene Sportschau endete mit einer Zumba-Schau, einem Mix aus Gymnastik und Aerobic-Elementen. Den südamerikanischen Rhythmen voll überschäumender Lebensfreude konnte sich niemand entziehen. Alle strömten dazu auf das Aktionsfeld und ließen ihren Gefühlen tänzerisch freien Lauf.

Info: Mehr Fotos unter www.schwetzinger-zeitung.de

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