Ketsch

Die Polizei meldet Bilanz nach Fasnacht mit Platzverweisen

Betrunkener 18-Jähriger tritt Beamte

Archivartikel

Ketsch.Der Faschingsumzug und das nachfolgende närrische Treiben wurden zwischen Sonntag 13 Uhr und 20.45 Uhr polizeilich begleitet. Der Faschingsumzug wurde von rund 7000 bis 8000 Besuchern verfolgt. In der Folge feierten etwa 2000 meist jugendliche Besucher auf dem Festplatz weiter. Insgesamt kam es in genanntem Zeitraum zu zwei Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte, zwei wechselseitigen Körperverletzungsdelikten, zwei Sachbeschädigungen, einer Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten und acht Platzverweisen.

Gleich zu Beginn der „After-Train-Party“ kam es zu einem Widerstand eines 18-Jährigen gegen Vollstreckungsbeamte. Ihm war gegen 15.40 Uhr ein Platzverweis erteilt worden. Der 18-Jährige, der über zwei Promille Alkohol intus hatte, befolgte den Platzverweis nicht, und seine Ingewahrsamnahme versuchte er zu verhindern, trat nach drei Beamten und riss sich aus den Haltegriffen einer Polizistin los, die leicht verletzt wurde. Auf der Dienststelle bespuckte er die eingesetzten Beamten. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und er wurde anschließend in einer Zelle untergebracht.

Wechselseitige Körperverletzung

Zwischen 16 und 16.30 Uhr kam es auf dem Spielplatz an der Bahnhofsanlage zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 23-Jährigen und einem 18-Jährigen. Gegen 18 Uhr kam es zu einem Streit zwischen einer 42-jährigen Frau und einem 18-Jährigen. Zwei Einsatzbeamten kamen hinzu, einer Personalienfeststellung wollte sich der 18-Jährige entziehen, er wurde gestellt. Der 18-Jährige schlug einen Polizeibeamten auf den Arm. Der mit über 1,5 Promille ebenfalls stark Alkoholisierte wurde zu Boden gebracht und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Stromkasten beschädigt

Ebenfalls gegen 18 Uhr kam es auf dem Festplatz zu einer weiteren wechselseitigen Körperverletzung, diese setzte sich dann vor dem Rathaus fort, hier wurde zudem noch ein Stromkasten neben einer Toilettenanalage beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. pol

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