Ketsch

Beweglich bleiben

Archivartikel

Häufig hört man den Satz: „Ich bewege mich doch genug“. Doch Bewegung ist nicht gleich Bewegung. Im Alltag kommt man durchaus ins Schwitzen. Allerdings sind die Bewegungsabläufe oft einseitig. Um die Beweglichkeit zu erhalten, müssen auch die Muskeln trainiert werden, die nicht immer aktiviert werden – von Koordinations- und Reaktionsübungen ganz zu schweigen. Wenn die Kerzen auf dem Geburtstagskuchen schon ein wenig mehr Platz brauchen und es eine alters- oder krankheitsbedingte Einschränkung gibt, sind viele zurückhaltend und akzeptieren die Situation – „das kann ich halt nicht mehr“. Aber verloren geglaubte Beweglichkeit kann man sich zurückholen – zumindest teilweise. Deshalb „Chapeau“ vor den Damen, die mittwochvormittags, teils bewegungseingeschränkt mit Gehilfen, in die TSG-Halle kommen, um sich selbst, ihrem Körper und Geist, etwas Gutes zu tun. Wo ein Wille ist, ist ein Weg, selbst wenn jener zur TSG-Halle noch nicht barrierefrei ist.

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