Ketsch

Kolpingsfamilie Erntedankfeier mahnt vor Gedankenlosigkeit

Bewusst die Natur erleben

Ketsch.Das Bewusstsein wecken für die Schönheit der Natur, die vielfältige Auswahl an Obst und Gemüse, Dankbarkeit und Staunen über die Schöpfung – das alles hatte Helga Rey in die Andacht zur Erntedankfeier mit ihrer Kolpingsfamilie hineingepackt. Inspirierend dazu war die Mitte der Teilnehmer mit den Früchten aus Feld und Garten gestaltet und – besonders ins Auge fallend – ein großer Strauß Sonnenblumen.

Wie selbstverständlich, ja gedankenlos sei man oft im Supermarkt unterwegs, die übervollen Regale gehörten zum Alltag. Kaum gehe ein Gedanke um den Globus, zu Millionen von Menschen, denen es bei weitem nicht so gut geht. Das sei Grund genug, dankbar und verantwortungsvoll mit dieser Fülle umzugehen, damit die Welt von morgen noch ebenso lebenswert sei.

Sonnenblume als Symbol

Zu einer Passage aus dem Matthäusevangelium – „Sorgt Euch nicht um morgen“ – nahm Helga Rey symbolisch die Sonnenblume zu Hilfe. Wem sei eigentlich schon mal aufgefallen, dass Sonnenblumen auch bei Regen weit geöffnet sind, gleichbedeutend für Vertrauen, Lebensenergie und Schönheit, für ein weites, frohes Herz? Auch als Blume der Einfachheit und Gerechtigkeit hob Helga Rey die Sonnenblume hervor. Einfacher und bewusster Leben, im Einklang mit der Schöpfung – das sei in kleinen Dingen des Alltags umsetzbar.

Passend herausgesuchte Lieder unterstrichen die Tiefe der Andacht. Annette Meixner begleitete am Keyboard. Eine handvoll Sonnenblumenkerne hatte Helga Rey zum Abschluss für jeden parat. Bei Zwiebelkuchen und neuem Wein fand die Erntedankfeier ihren gemütlichen Ausklang. mf

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