Ketsch

Ferdinand-Schmid-Haus Kabarettist schwankt zwischen Cevapcici, Weinfest und Kehrwoche

Boris Stijeljas Schutzengel hat Burnout

Ketsch.„Voll integriert! Aber mein Schutzengel hat Burnout“, so heißt das neue Comedy-Programm von Boris Stijelja, der vielen von Ihnen bereits aus dem Boulevard-Theater in Deidesheim bekannt ist.

Am heutigen Samstag um 20 Uhr auch bei uns genügend Gelegenheit, um mal wieder die Lachmuskeln zu trainieren, denn Boris kommt mit seinem neuen Programm in die Enderlegemeinde ins Ferdinand-Schmid-Haus.

Boris Stijelja ist Kroate mit deutschem Migrationshintergrund: In Mannheim geboren, wuchs er in Kroatien auf. Jetzt ist er wieder hier und will wieder zurück. Bis er wieder dort ist und dann nach Hause möchte. Kurz: Er hat es einfach nicht leicht.

Sein deutsch-kroatisches Leben schwankt zwischen Cevapcici, Weinfest und Kehrwoche. In seinem Viertel gilt Deutsch als Fremdsprache – da kommt Boris mit dem Integrieren gar nicht nach. Während sein Vater noch auf dem Bau arbeitete – für Boris ist das ganze Leben eine Baustelle. Der Standup-Kabarettist stolpert durch die Kulturen und das Leben. Da kann beim Campen im Pfälzer Wald schon mal die Feuerwehr anrücken, weil sich Sliwowitz nicht als Grillanzünder eignet. Boris kämpft auf humorvolle Weise mit sich, mit uns und den Problemen des Alltags – aber: Er hat den Bürgerkrieg miterlebt und hält was aus. „Solange nicht geschossen wird“, wie er immer sagt. Als Katholik ist Boris Stijelja stets fröhlich, hilfsbereit und leidensfähig. Nur sein Schutzengel, der hat Burnout. zg

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