Ketsch

Katholische Kantorei Liturgie im Kirchenjahr begleiten

Chor sucht Verstärkung

Ketsch.Um dem Kirchenchor in der Seelsorgeeinheit eine Zukunft zu geben, wurden die bisherigen Chöre in Brühl und Ketsch zusammengeführt. Diese Umstrukturierung, basierend auf einem neu zu gründenden Klangkörper, kostete besonders den Verantwortlichen und den Vorstand viel Energie. In 2018, dem Gründungsjahr der katholischen Kantorei Brühl-Ketsch, konnte man sich dann schon mehr um das Zusammenfinden in der gemeinsamen Probearbeit und bei geselligen Treffen kümmern und besonders in der Gestaltung von festlichen Gottesdiensten beweisen.

Mit der „Spatzenmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart beim Osterhochamt und Gounods „Cäcilienmesse“ an Weihnachten brachten die Sänger unter Leitung des Kirchenmusikers Jens Hoffmann zwei herausragende Werke mit Orchesterbegleitung und Solisten zu Gehör.

Kulturerbe bewahren

Der Chor wurde bei der Jahreshauptversammlung im Januar von Pfarrer Erwin Bertsch gelobt. Er empfand die musikalische Begleitung durch die „Cäcilienmesse“ als Höhepunkt. Aus Sicht des Präses hat ein Kirchenchor aber vor allem die Aufgabe, die Liturgie im Kirchenjahr musikalisch zu begleiten. Daneben gilt es, Kulturerbe zu bewahren.

Um auch diesem Anspruch gerecht zu werden, studiert die Kantorei Werke zum liturgischen Gebrauch ein. Mit den ausgewählten Stücken wollen die Sänger den Gottesdienst lebendiger und farbiger gestalten. Beim Osterhochamt am Sonntag, 21. April, 10 Uhr gibt es in St. Sebastian die Gelegenheit.

Für November steht ein ökumenisches Projekt an, bei dem jeder Teil des Chores werden kann. Die Proben für Projektsänger finden ab Juli statt. Wer Interesse hat mitzusingen, kann dies nach Ostern in Ketsch, ab Dienstag, 30. April, im Pfarrheim von 19.30 bis 21.00 Uhr. An Fronleichnam in Brühl wirkt die Kantorei mit, wenn die Grundsteinlegung der „Schutzengelkirche“ vor 125 Jahren gefeiert wird. zg

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