Ketsch

ASV 1928 Beim Königsangeln bleibt der bisherige Regent auf dem Thron / 26 Teilnehmer am Start

Christian Klefenz schafft das Triple

Archivartikel

Ketsch.Das Anglerglück meinte es am Sonntag beim Königsfischen am Ketscher Anglersee besonders gut mit Christian Klefenz. 7493 Punkte verschafften ihm zum dritten Mal die Würde des Fischerkönigs. Ab 6 Uhr stellten 26 Petrijünger an ausgelosten Plätzen rund um den Anglersee dem Schuppenwild nach.

Die Kirchturmuhr Sankt Sebastian schlug acht Mal und die Angler ließen sich zur Halbzeit ein wenig über die Schulter schauen. Andreas Kramer wartete optimistisch auf den ersten Biss, schließlich blieben noch zwei Stunden Zeit. Bei Rüdiger Ries hatten schon zwei Rotaugen angebissen, und Christian Kobiela war mit vier Rotaugen noch nicht zufrieden.

Mit einem kapitalen Karpfen, mehreren Brassen und Rotaugen schien Christian Klefenz siegverdächtig, das wollte er zu dem Zeitpunkt noch nicht glauben. „Seit einer Stunde keinen weiteren Fang“, bedauerte Dr. Friedrich Reiß und zeigte mehrere Rotaugen. Bei Andre Drechsler sah es ähnlich aus, aber sein Nachbar Florian Scheer hatte immerhin schon drei Brassen im Eimer.

Kleinvieh macht auch Mist

Nicolas Müller wartete mit Anglerhund „Milli“ geduldig auf Beute. ASV-Schatzmeister Rudi Gandt war zum ersten Mal beim Königsfischen dabei. „Wollen – ja, Erfolg – noch nicht“, gab er zu verstehen. Peter Hambsch verwies auf das berühmte Kleinvieh, das auch Mist mache, er hatte bisher 15 Sonnenbarsche und zwei Barsche geangelt. „Nächstes Jahr schlag ich wieder zu“, versprach Manuel Krieger mit wenig Fang, und nach der Devise „Dabei sein ist alles“ angelte Manfred Weik. Als Vertreterin des weiblichen Geschlechts zeigte Meadina Löhr Frauenpower mit immerhin einer Brasse als Angelgut. Vier Rotaugen zappelten bisher am Haken von Tim Holzer, und Klaus Ries hatte genau wie Winfried Busack immerhin einen Karpfen und mehrere Rotaugen und Sonnenbarsche vorzuweisen.

Auf der Siegerspur schienen Thomas Knecht und Ralf Feldner zu sein, deren Familien als Zuschauer die Daumen drückten. Pünktlich um 10 Uhr endete das Königsfischen. Dr. Mustafa Memov und Oliver Bender übernahmen das Verwiegen. Da war Begeisterung zu hören, aber auch „Das musst du nicht so laut vorlesen.“

Die Vereinsjugend um Michael und Nina Kaufmann verköstigte, und Herbert Hüpsel reichte kühle Getränke. Sodann gab Günter Perner, Vorsitzender des Angelsportvereins, die Ergebnisse bekannt. Als Schirmherr des 68. Ketscher Backfischfestes gratulierte Bürgermeister Jürgen Kappenstein allen Würdenträgern. Kein Backfischfest ohne Fischerkönig, und das Königsangeln sei dabei der wichtigste Punkt, gab er zu verstehen.

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