Ketsch

Neurottschule Brandschutzsanierung erfordert Umzugsmöglichkeit über zweieinhalb Jahre hinweg / Auf dem kleinen Schulhof an der Jägerndorfer Straße aufgebaut

Containeranlage für Unterricht von vier Klassen

Archivartikel

Ketsch.Die Containeranlage für die Gemeinschaftsschule im Neurott steht. Rund zweieinhalb Jahre sind für die restlichen Brandschutzsanierungen der Schule eingeplant. Und in dieser Zeit werden immer mehrere Klassen in Container auf dem Schulhof ausweichen müssen (wir berichteten mehrfach). Dieser Tage werden die Containerräume innen für den Schulstart noch hergerichtet.

Die Containeranlage befindet sich auf dem kleinen Schulhof an der Jägerndorfer Straße. Dorthin ziehen die Klassen um, wenn ihre Räume während der Dauer der Baumaßnahme im Zeichen des Brandschutzes an der Reihe sind. Die Bauarbeiten werden nämlich blockweise ausgeführt. Danach können jeweils vier Klassen eines Baublocks wieder in die sanierten Räume zurück. So hatte es das mit der Planung und Bauleitung der Maßnahme betraute Architekturbüro Studio SF dem Gemeinderat dargelegt.

Drittes Lernbüro

Für die Unterbringung von Möbeln und Materialien, die nicht in die Schulcontaineranlage mitgenommen werden können, mussten weitere Lagercontainer aufgebaut werden.

Auch der Außenbereich der Neurottschule wird gerade gestaltet. Zwei neue Lernbüros sind ebenfalls bereits fertig. Nach den Sommerferien laufen die Umbaumaßnahmen für ein drittes Lernbüro an. Alle Türen zu den Klassenzimmern müssen ausgetauscht werden. Jeder der sechs Trakte hat bereits eine neue außenliegende Fluchttreppe erhalten. Für das gesamte Gebäude sind zudem Brandschutzdecken, moderne LED-Lampen und neue Leitungen vorgesehen.

Das Mensa- und Hortgebäude sowie Teile des neuen Außengeländes sollen bereits nach den Sommerferien nutzbar sein – das war zumindest der Plan, auf dem die größten Hoffnungen ruhten. mab

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