Ketsch

Gottesdienst Feldfrüchte stehen für die Bewahrung der Schöpfung

Dank für die Gaben

Archivartikel

Ketsch.Karotten und Äpfel, Getreide und Kürbisse, Sonnenblumen und Trauben – einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die Kirche St. Sebastian. Der Altar ist dann mit prächtigen, farbenfrohen Arrangements geschmückt.

An Erntedank wollen die Christen Gott für die Schöpfung danken und zeigen, dass sie sich ihrer Abhängigkeit von der Natur bewusst sind. Streng genommen geht der christliche Brauch schon auf die ersten Figuren der Bibel zurück: Wie das Buch Genesis berichtet, brachte der Ackerbauer Kain einige Früchte seiner Felder und der Hirte Abel einen Erstling seiner Herde zum Opfer dar.

Mit dem in der ganzen Gesellschaft gestiegenen Umweltbewusstsein der vergangenen Jahrzehnte bekamen die Worte von der „Bewahrung der Schöpfung“ eine neue Bedeutung. Und darauf wurde von Pfarrer Walter Sauer auch beim Gottesdienst in der katholischen Kirche verwiesen. Und gleichzeitig wurden die neuen Ministranten in den Kreis aufgenommen – die „alten Ministranten“ sangen dazu, bleitet von Annette Meixner am Keyboard. ras

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