Ketsch

Umweltstammtisch „Fridays for Future“ Speyer kommt ins Gewann Entenpfuhl geradelt / Mitglieder begleiten zum geplanten Kiesabbau

Demotreff ist die Grillhütte

Archivartikel

Ketsch/Speyer.Die Bewegung „Fridays for Future“ (FfF) in Speyer wird am Freitag, 27. September, eine Fahrraddemo von Speyer zur geplanten Kiesgrube im Gewann Entenpfuhl durchführen – das teilt der Umweltstammtisch Ketsch mit. „Gegebenenfalls werden hierbei auch weitere Umweltorganisationen aus dem Raum Speyer dabei sein. Auch eine Beteiligung anderer FfF-Orte (Schwetzingen, Hockenheim) ist angedacht, falls sich dies in der Kürze der Zeit noch realisieren lässt. Die Aktion ist angemeldet. Der Umweltstammtisch hat seine Unterstützung zugesagt und wird die Teilnehmer an der Salierbrücke abholen. Wer möchte, ist eingeladen, sich mit dem Fahrrad an der Aktion zu beteiligen“, heißt es weiter.

Treffpunkt für alle sei dann um 17.15 Uhr an der Grillhütte in Ketsch. Von dort gehe es gemeinsam zum Gewann Entenpfuhl. Dort sei geplant, dass Vertreter des Umwelt-stammtisches kurz die aktuelle Lage erläutern und Fragen der Teilnehmer beantworten. Matthias Ihrig, stellvertretender Vorsitzender des Umweltstammtischs, und Mitstreiter hoffen auf akzeptables Wetter und eine hohe Beteiligung.

Weiterhin ruft der Umweltstammtisch alle Mitbürger zur Unterstützung des „Volksbegehrens Artenschutz“ auf. Der Verein sei offizieller Unterstützer der Aktion und werde sich aktiv an den freien Sammlungen von Unterschriften beteiligen, heißt es in der Mitteilung. Termine und Sammlungsorte würden rechtzeitig bekannt gegeben.

Alle, die das Volksbegehren Artenschutz unterstützen wollten, könnten sich von Freitag, 18. Oktober, bis Freitag, 17. Januar, zu den gewohnten Öffnungszeiten im Rathaus Ketsch (Zimmer 122) in die Listen eintragen. Der Personalausweis sei mitzubringen. Die Unterstützungsunterschrift könne nur einmal geleistet werden.

Naturschutzgesetz ändern

Durch das Volksbegehren solle ein Gesetzesentwurf zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes mit dem Ziel eingebracht werden, „die Lebensbedingungen unserer einheimischen Insekten und Bienen entscheidend zu verbessern“, informiert der Umweltstammtisch. Da es sich um einen Entwurf handele, könne der Gesetzestext, auch nach Erreichen der notwendigen Anzahl an Unterschriften, vor seiner Verabschiedung noch abgeändert werden. „Auf jeden Fall wäre das Gesetz ein gewaltiger Fortschritt hin zu einer umweltverträglicheren Landwirtschaft und zum Erhalt unserer Insektenwelt und der Bienen“, heißt es abschließend. zg

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