Ketsch

Evangelische Gemeinde Festlicher Gottesdienst für Jubelkonfirmanden in der Johanneskirche

„Der Glaube bedeutet mir sehr viel“

Archivartikel

KETSCH.Sieben Jubelkonfirmanden erinnerten sich an ihre Konfirmation vor 75, 70, 65 oder 60 Jahren bei einem festlichen Gottesdienst in der Johanneskirche, den Pfarrer Christian Noeske mit einem Abendmahl zelebrierte. Alexander Leventhal an der Orgel, der Kirchenchor und der Posaunenchor unter Leitung von Michael Leideritz begleiteten musikalisch.

Walter Schneider feierte sein 75-jähriges Konfirmationsjubiläum, vor 70 Jahren wurden Helga Ammon und Anita Böhme konfirmiert. Eiserne Konfirmation feierten nach 65 Jahren Rudolf Klinke, Anneliese Hoffmann und Ursula Hoffmann. Hildegard Schneider wurde vor 60 Jahren konfirmiert. Sie haben nicht vergessen, wann und wo sie konfirmiert wurden, gleich den Bibelversen „Lass uns deiner nicht vergessen“ und „Meine Gnade wird nicht von dir weichen“, lobte Pfarrer Christian Noeske und überreichte den Jubelkonfirmanden Urkunden mit den Bibelworten, die ihnen einst mit auf den Weg gegeben wurden.

Einsegnung im Bernhardus-Haus

Rudolf Klinke kam 1945 als Vertriebener aus der evangelischen Enklave Kleinpressel Kreis Jägerndorf im Sudetenland nach Ketsch. Konfirmiert wurde er 1954 im Bernhardus-Haus in der Herzogstraße, wo damals auch evangelische Gottesdienste stattfanden. Seit seiner Jugend begleitet ihn der christliche Glauben, „der gehört einfach zum Leben dazu“. Ob im Kirchengemeinderat oder als langjähriger Vorsitzender des Angelsportvereins, Rudolf Klinke brachte sich in seiner neuen Heimatgemeinde vielfältig ein. In Großilde bei Hannover feierte Hildegard Schneider 1959 ihre Konfirmation. „Der Glaube bedeutet mir sehr viel und ist im Leben sehr wichtig,” sagte sie. Hildegard Schneider engagiert sich unter anderem seit fast 40 Jahren im Team beim Altennachmittag im Haus der Begegnung. gp

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