Ketsch

Vereine und Gemeinschaft Zahl ziert Fischerstechen, Lokale Agenda und Hewwlguggler / Backfischfest in 68. Auflage / Tag der Aktivität und Maifest

Die 20 spielt gleich dreimal eine besondere Rolle

Archivartikel

Ketsch.Die Zahl 20 hat im Rückblick eine besondere Bedeutung gleich für mehrere Vereine und Veranstaltungen in der Enderlegemeinde: Das Fischerstechen fand zum 20. Mal statt, die Lokale Agenda schaut auf ihr Wirken über 20 Jahre hinweg und die Hewwlguggler befinden sich in der Jubiläumskampagne aufgrund ihres 20-jährigen Bestehens.

Am Strand des Hohwiesensees versammelten sich die Aktiven, die bei der Supergaudi des Fischerstechens in die Boote stiegen – i-Tüpfelchen der 20. Auflage war, dass alle platzierten Teams ihr Preisgeld für „Athelets 4 Charity“ (A4C) spendeten. Dahinter steckt eine Stiftung, die unter anderem lebensbedrohend erkrankten Kindern einen letzten Wunsch erfüllt. 1100 Euro kamen zusammen. Auch das hatten Ralf Rapp und Konrad Kemptner als Cheforganisatoren des fröhlichen Turniers sehr gut hingekriegt.

Die Lokale Agenda um Sprecher Gernot de Mür feierte im Rathaus Geburtstag und machte ihre Projekte transparent: Nachhaltigkeitsbericht, Walking Bus, Insektenhotels und nicht zuletzt der Naturweg „Ketscher Rheininsel“ ist der Lokalen Agenda unter anderem zu verdanken, die sich beim Ferienprogramm oder beim Naturerlebnistag engagiert.

Wenn rund um den Enderle Guggemusik erklingt, sind die Hewwlguggler nicht weit – und das seit 20 Jahren schon. Gunnar Wagner und seine Leute sind im 21. Jahr ihres Bestehens auch wieder in der Lage, zur Kerwe auf den Marktplatz zu bitten.

Konzept bewährt sich

Die Hewwlguggler sind zum Beispiel beim Eröffnungsrundgang des Backfischfests dabei, das in 68. Auflage die Massen zehn Tage lang anzog. Auf dem Festgelände gab es dieses Mal auch Tage mit Regen – das habe sich in den Besucherzahlen schon bemerkbar gemacht, meinte Günter Perner hinterher. Der Vorsitzende des Angelsportvereins 1928, der zusammen mit Claus Heim die Backfischfest GmbH leitet, zog dennoch eine insgesamt positive Bilanz. Das Konzept mit seinen Thementagen und entsprechenden Künstlern und Bands hat sich bewährt.

Im Monat nach dem Backfischfest, eines der größten Volksfeste in der Kurpfalz, gab es rund um die Rheinhalle eine Premiere. Die Mobile Jugendarbeit Brühl-Ketsch und Fitnesstrainer Christian Beck organisierten den ersten Ketscher Spendenlauf „Run for the Kids“ zugunsten des Kinderhospiz’ Sterntaler. 600 Läufer gingen auf die Strecken, sodass einer Wiederholung 2020 nichts im Wege stehen sollte.

Geistig und körperlich fit

Beim vierten Tag der Aktivität in der Neurotthalle präsentierte sich Ketsch in seinen Möglichkeiten für Senioren, um geistig und körperlich fit zu bleiben – das war ein voller Erfolg, zumal das vielfältige Angebot nochmals vergrößert erschien.

Das Maifest, das die IG Ketscher Vereine, die KG Narhalla, die Tanzfreunde, die Naturfreunde, der Tischtennisclub, der Tauchsportverein und der Kleintierzuchtverein mit ihrem Einsatz als Hauptorganisatoren gerettet haben, weil sie es mit neuem Konzept versahen, unterhielt viele Gäste zwei Tage lang vor der Rheinhalle. Zuletzt wurden nur Feinjustierungen vorgenommen. Leider haben die Kleintierzüchter angekündigt, dass sie sich erst einmal zurückziehen.

Sich nicht zurückziehen, sondern lieber durchgehen, sollte man in der „Rue de Ketsch“, die es seit 2019 in der französischen Partnergemeinde Trélazé gibt. Nächstes Jahr wird „Zehnjähriges“ gefeiert und die Entsprechung in Ketsch präsentiert.

Im ablaufenden Jahr gefiel die TSG unter anderem als Initiator eines Vereinsstammtischs, wobei richtig große Projekte wie der Hallenbau nach Silvester anstehen. mab

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