Ketsch

Lesepaten Der Besitzer der Seeapotheke, Tarek Rihawi, übernimmt Jahresabo für die Neurottschule

„Die Idee ist einfach großartig“

Archivartikel

Ketsch.„Lesen stärkt die Seele“, meint einst der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire. Dieser Meinung ist auch Tarek Rihawi, der Inhaber der Ketscher Seeapotheke. Seit Anfang dieses Jahres ist er „Lesepate“ unserer Zeitung und ermöglicht so den Schülern der Neurottschule den kostenlosen Zugang zum Medium Zeitung. „Lesepaten“ unterstützten entweder Auszubildende oder Schüler einer oder mehrerer Schulen mit einem Jahresabonnement und sorgen so dafür, dass sich der Nachwuchs über das Tagesgeschehen auf regionaler und globaler Ebene informieren kann.

Vor drei Jahren hat Rihawi die Apotheke, in der er vorher schon 20 Jahre lang gearbeitet hatte, von seinem Vater übernommen und leitet sie seither. „Lesen wird in der heutigen Zeit von Social Media total vernachlässigt“, meint Rihawi im Gespräch mit unserer Zeitung. Soziale Netzwerke und Medien seien viel zu allgemein. Man erfahre zwar, was in anderen Ländern passiere, nicht aber das, was sich direkt vor der eigenen Haustür abspiele. Deshalb solle jedes Kind den Regionalteil der Zeitung lesen, der spiegele das Geschehen vor Ort wider, sieht er einen großen Vorteil in der Nutzung der Schwetzinger Zeitung.

Seine Söhne sind begeisterte Leser

Tarek Rihawi hat selbst drei Söhne. Einer von ihnen besucht aktuell die dritte Klasse der Neurottschule, wie auch schon sein älterer Bruder vor ihm. „Meine Kinder lesen gerne“, sagt der Apothekenbesitzer. „Nach der Lidl-Aktion war sogar ein Bild von einem meiner Söhne in der Zeitung. Als er das gesehen hat, war er total begeistert und hat mir ganz stolz den Artikel gezeigt.“ Bei dieser Aktion haben übrigens die Drittklässler eine Menge über gesunde Ernährung gelernt.

Dass es die „Lesepaten“ der Mediengruppe Dr. Haas, zu der auch unsere Zeitung gehört, überhaupt gibt, findet Rihawi super. Als die Schwetzinger Zeitung ihn gefragt hat, ob er Teil der Initiative werden will , habe er direkt zugesagt. „Die Idee finde ich großartig. Ich kann nur jedem empfehlen auch eine Patenschaft zu übernehmen. So zeigt man den Kindern, dass die Zeitung lebt, und macht sie greifbar.“

Schon 45 Schulen in der Region haben einen „Lesepaten“ gefunden und können sich so über ein Zeitungsabo freuen. Damit wird nicht nur die Allgemeinbildung, sondern auch die Freude am Lesen gefördert.

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