Ketsch

Die Ketscher sind dran

Archivartikel

Puh, da muss kurz durchgeschnauft werden – das Projekt Schwetzinger Straße hat Nerven gekostet und so mancher macht drei Kreuze. Die um ein Jahr verspätete Fertigstellung, als dies bei Baubeginn veranschlagt war, hat nicht zuletzt von den Gewerbetreibenden und Anrainern viel abverlangt. Doch nun ist genug geschimpft worden – wer eine lebendige neu gestaltete Straße in der Ortsmitte will, muss eventuell kurz innehalten. Die Ketscher sind dran.

Es gibt keine Ausreden mehr. In der Schwetzinger Straße gibt es genügend Parkbuchten, auf denen man für zwei Stunden parken kann. Ist viel los – wie vielfach gewünscht – kann man „zur Not“ in der nahen Bahnhofsanlage parken. 200 bis 300 Meter zu Fuß in „die Schwetzinger“ gehen, ist zumutbar, zumal es den Schrittzähler am Arm beflügelt.

Auf geht’s zum Apotheker, zum (Natur-)Kosmetikstudio, zur Schönheitsbehandlung, zum IT-Service, zum Pizza- oder Döner-Mann, zum Immobilienmakler, zur Änderungsschneiderin, zum Friseur oder Barber, zur Thaimassage, zum Heilpraktiker, zum Versicherungsfachmann, zum Bäcker oder Metzger und selbstverständlich in die Gasthäuser. Denn das, und noch viel mehr, findet der Ketscher alles in „seiner Schwetzinger Straße“.

Wer seine Einkaufsverhalten auf die grüne Wiese verlagert hat, kann ja (ein wenig) rückfällig werden. Beratung gibt’s vor Ort und selten im Internet. Nur als Beispiel: Ketsch schätzt sich glücklich, zwei gute Metzger zu haben. Die Wurst schmeckt auch in der Schwetzinger Straße. Und dort hilft man vielleicht auf die Sprünge: Mit einem Fest, Pläne schlummern in der Schublade.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional