Ketsch

Musiktheater Worm Pianisten jagen durch die Epochen

Die vier Attitüden der Musikgeschichte

Ketsch.Pianisten und Pianistinnen des Musiktheaters Tatjana Worm haben am ersten Tag des Monats Februar vor, das Publikum durch die vier Epochen der Musikgeschichte zu jagen: vom Barock durch Klassik und Romantik zur Moderne. Mit musikalischen Beispielen, Erklärungen, Erzählungen, Gedichten, Schauspiel und Farbensymbolik versuchen sie, die Unterschiede der Epochen den Zuhörern und Zuschauern nahezubringen.

Für den Barock sind Malaika Mihambo und Nikolaus Eberhardt verantwortlich. Klassik wird von Charlotte Verclas, Franka Hellmann und Philipp Schmale dargestellt. Romantik wird von Elena Textor und Maike Hellmann besungen. Die Moderne wird von Anna Bruckner auseinandergenommen. Jede Attitüde wird mit einem musikalischen Vortrag von Charlotte Steinberg am Flügel abgeschlossen.

Anreise extra aus Münster

Für eine ausführliche Erklärung zu jeder Musikrichtung sorgt Lisa Bruckner, die extra dafür aus Münster nach Ketsch kommt. Während den Vorbereitungen sind den Pianisten mehrere interessante Gedanken gekommen. Zum Beispiel kam Philipp Schmale die Idee, die Zeit des Barocks mit den Worten „adsum ergo sum“ – „ich bin da, also bin ich“ – zu charakterisieren, unsere Zeit wiederum „non sum ergo sum“ – „ich bin nicht da, also bin ich“. Die Jugend musiziert, formuliert, denkt nach, scherzt, aber macht auch verantwortlich. Es wird spannend. Am Schluss möchten die Musiker mit einer Abstimmung über die Epochen das Publikum zu Meinungsaustausch und zu Diskussionen führen.

Preise werden verliehen

Am Samstag, 1. Februar, um 16 Uhr im Ferdinand-Schmid-Haus bietet der Veranstalter TonArt eine pädagogische, aber auch genussreiche Reise durch die Musikgeschichte und nutzt die Gelegenheit zur Verleihung der Preise des Kompositionsfestspiels und des Improvisationswettbewerbes 2019. Die Bevölkerung ist eingeladen. Der Eintritt ist frei. zg

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