Ketsch

Gemeindeverwaltung Fassadenbeleuchtung der Kirche St. Sebastian wird ausgeschaltet

Earth Hour als Zeichen für Klimaschutz

Ketsch.Trotz der Corona-Krise – oder vielleicht auch gerade deswegen – gilt es auch in der jetzigen Zeit, an den Klimaschutz zu denken. Am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr, soll weltweit für eine Stunde das Licht ausgemacht werden. Die Earth Hour („Stunde der Erde“) ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion und beinhaltet das Ausschalten öffentlicher Beleuchtung ebenso wie die Lampen in den eigenen vier Wänden. Ziel ist es, ein gemeinsames grenzüberschreitendes Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen.

Ins Leben gerufen wurde diese Aktion im Jahr 2007 vom World Wide Fund for Nature (WWF) Australia und findet seitdem jedes Jahr im März statt. Hierbei geht es nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Dies ist zwar sicherlich ein positiver Nebeneffekt, aber vorrangig möchten die Teilnehmer der Earth Hour ihre Einsatzbereitschaft für den Klima- und Umweltschutz verdeutlichen.

Kirchturm drei Tage lang dunkel

Auch die Gemeinde Ketsch macht mit und nimmt ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Enderlegemeinde in den Blick. Vorgesehen ist, die Fassadenbeleuchtung der katholischen Kirche auszuschalten. Da dies aus technischen und personellen Gründen für nur eine Stunde nicht möglich ist, bleibt der Kirchturm drei Nächte lang – von Freitag, 27. März, bis einschließlich Sonntag, 29. März – im Dunkeln und wird nicht beleuchtet. Alle Ketscher Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen und am 28. März von 20.30 bis 21.30 Uhr so viele Lichter wie möglich in den Wohnungen und an den Häusern auszumachen. sas

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