Ketsch

Durchatmen Ungeniert und ganz ohne Maske stellen sich die Nager bei Ursel und Bernd Bürkle vor

Eichhörnchen-Paar besucht „Ketscher Bu“

Archivartikel

Ketsch.„Eine wirklich wahre Geschichte“ schreibt uns Bernd Bürkle, der mit seiner Frau Ursel unlängst „hohen Besuch“ bekam – denn ein Eichhörnchen-Paar verließ die Höhen und gute Aussicht der Bäume, um zur Mittagessenszeit vorbeizuschauen.

„Die beiden haben uns ohne Maske einen Besuch abgestattet, ohne Voranmeldung, wir waren so erschrocken, uns blieb fast das Herz stehen“, berichtet Bernd Bürkle, der „Ketscher Bu“, der ein wahrer Fasnachter ist.

Als der erste Schreck ob der ungewöhnlichen Aufwartung verflogen gewesen sei, habe seine Frau und er lauthals lachen müssen. Die beiden Eichhörnchen habe das Menschenpaar nun wahrgenommen und das Weite gesucht. Das gelang aber nur einem, indem es über die Terrassentür ins Freie huschte. „Das andere wollte unseren Keller sehen und spielte cirka 30 Minuten mit uns Fangeles“, schreibt Bürkle.

Das Ehepaar überlegte, wie es dieses Eichhörnchen einfangen kann. Im Waschkeller mit dem Wäschekorb vielleicht. Beim dritten Versuch klappte es tatsächlich – „unseren Mittagsschlaf konnten wir vergessen, so aufgeregt waren wir“. Im Hause Bürkle sei die Visite der Nager immer wieder Gesprächsthema gewesen.

Bei Bürkles im Garten ist das Igelhaus besetzt, zwei Vogelhäuschen haben ebenfalls Bewohner. Und in der Zypressenhecke fühlen sich zwei Amselpaare und noch ein Spatzenpaar heimisch. Kein Wunder, dass die Eichhörnchen im Bürkle-Tierpark gleich das große Haus für sich auserkoren haben.

Wer einen Haselnussstrauch, einen Walnussbaum oder auch Erdbeeren oder einen Apfelbaum im Garten hat – von Eichen, Buchen oder Kastanien ganz zu schweigen – muss damit rechnen, dass ein (oder zwei?) Eichhörnchen vorbeischaut, um seinen Allesfresser-Hunger zu stillen. mab

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