Ketsch

„TonArt“ Kompositionsfestspiel im Ferdinand-Schmid-Haus / Amateure jeden Alters können sich bewerben

Eigene Stücke einem Fachpublikum präsentieren

Ketsch.Das Kompositionsfestspiel in Ketsch findet – bereits zum zwölften Mal – am 16. und 17. Juni im Ferdinand Schmid Haus statt. Ausrichter ist wie in den Jahren zuvor der Verein „TonArt“. Sowohl eine Jury als auch das Publikum vergibt bei diesem Wettbewerb Preise. Die Auszeichnungen seien allerdings ideeller Natur, heißt es in einer Pressemitteilung .

An den Kompositionsfestspielen können sich Musikfreunde jeden Alters beteiligen, die nicht professionell komponieren.

Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 30. Mai, möglich Die Noten der eingereichten Komposition müssen der Anmeldung beiliegen. Die Aufführungsdauer der vorgelegten Komposition sollte zehn Minuten nicht überschreiten. Die für den Wettbewerb eingesandte Komposition darf bisher nicht veröffentlicht oder in einer öffentlichen Veranstaltung aufgeführt worden sein.

Experten aus der Branche

Hinsichtlich des musikalischen Charakters oder Genres der Komposition gibt es keine Einschränkung. Maximal dürfen fünf Musikinstrumente beziehungsweise Aufführende eingesetzt werden. Ein Konzertflügel wird gestellt; sofern die eingesandte Komposition für Klavier solo vorgesehen ist, kann „TonArt“ eventuell einen Pianisten für die Aufführung stellen, so die Pressemitteilung weiter. Werden weitere Musikinstrumente oder Sänger benötigt, muss der Komponist selbst für die Aufführenden sorgen. Mitglieder der Jury entscheiden, ob eine eingesandte Komposition für den Wettbewerb zugelassen wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, so die Pressemitteilung.

Die Jury ist mit bewährten Experten besetzt: Olga Magidenko stammt aus Moskau und lebt heute in Heidelberg. Sie ist Komponistin und Pianistin, Absolventin des berühmten Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, wo sie bei Aram Khatschaturian studierte. Ihr kompositorisches Oeuvre umfasst Klavierwerke, Kammermusik, Sinfonien und Vokalmusik einschließlich zweier Opern. Sie nahm an zahlreichen Festivals im In- und Ausland teil. Gyöngyi M. Weber studierte Violine in Berlin, wo sie auch als Lehrbeauftragte für Streicherpädagogik arbeitete. Sie ist Solo- und Orchestergeigerin und Violinpädagogin. Als Jurymitglied in Wettbewerben (zuletzt bei „Jugend musiziert“) hat sie große Erfahrung. Ergänzt wird die Jury – wie in den Jahren davor – durch Dr. Michael Rittmann, Vorsitzender von „TonArt“. zg

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