Ketsch

Schöne Natur Der Anglersee ist ein liebgewordenes Refugium / Eine Umrundung dauert nicht lange und bringt einen gleich auf andere Gedanken

Einfach mal über etwas anderes sinnieren

Ketsch.Wer es noch nicht getan hat, sollte es mal ausprobieren: Ein Spaziergang am oder um den Anglersee in der Enderlegemeinde – er bringt wirklich auf andere Gedanken, auch und gerade in Zeiten der Kontaktsperre der Corona-Krise.

Der See liegt in westlicher Richtung des Ortes, wobei sein nördliches Ufer rund 200 Meter vom Haupthochwasserdamm des Rheins entfernt liegt, der an dieser Stelle entlang des Altrheins verläuft. Die Wasserfläche nimmt knapp zwölf Hektar ein, für eine Umrundung sind nicht ganz eineinhalb Kilometer zurückzulegen.

Den Anglersee gibt es seit dem Jahr 1967, als im Gewann Kreuzwiese die Ausbaggerung erfolgte. Durch die Kiesausbeute entstand der See, der zum Vereinsgewässer des Angelsportvereins 1928 wurde. Der Anglersee ist Eigentum der Gemeinde. Nicht fischereiliche Nutzungen wie baden, tauchen, surfen und segeln sind nicht gestattet – Ausnahmen stehen im Einzelfall in Zusammenhang mit der Pflege und Überwachung des Gewässers.

Toller Blick auf St. Sebastian

Auf dem Spazierweg rund um den See bietet sich unter anderem der schöne Ausblick auf den Kirchturm der Kirche Sankt Sebastian. Man kommt am Seehotel sowie am Domizil des Angelsportvereins vorbei. Für die Angler ist der See nicht immer einfach zu befischen, schreiben sie. An manchen Tagen wolle einfach nichts beißen, obwohl die Angler alle Register ihres Könnens ziehen und ausreichender Besatz getätigt wird. mab

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