Ketsch

Vereinsstammtisch Mehr Beteiligung der Vereine trotz Corona wünschenswert

Enderlespiele auch 2021

Ketsch.Selbst unter Einhaltung aller Hygiene und Abstandsregeln beim jüngsten Vereinsstammtisch wäre noch genügend Platz am Tisch für weitere Vertreter der Vereine gewesen. „Natürlich ist es schade, dass heute nicht mehr Vereine hier mit am Tisch sitzen, doch bestimmt spielen hier Unsicherheiten durch Corona eine Rolle“, stellte Ralph Oswald, Vorstandsmitglied der TSG, zu Beginn des Stammtisches fest.

Er begrüßte in Vertretung von Rudolf Haas die Vertreter der Sportvereinigung 06, des Sportfischerclubs und der Tanzfreunde. Dass Vereine gemeinsam etwas Tolles auf die Beine stellen können, zeigen die im August als erstes Gemeinschaftsprojekt durchgeführten Enderlespiele für Kinder, so der allgemeine Tenor der Runde. „Hier hat einfach alles gepasst, es war sehr harmonisch und die Kinder hatten Spaß. Die Vereine arbeiteten Hand in Hand und die Gemeinde hat das Ganze sehr gut unterstützt. Für die kurzfristige Planungszeit war bei der Umsetzung alles perfekt“, resümierte Peter Kumpf von den „06ern“.

Grund genug sei dies allemal, auch in 2021 die Durchführung dieses Aktionstages mit dem abwechslungsreichen Bewegungsprogramm zu planen, natürlich gerne mit Beteiligung weiterer Vereine und durch längeren Vorlauf am Ende mit noch mehr teilnehmenden Kindern, ließ die Runde verlauten.

„Lieber aktiv was bewegen“

Natürlich seien Corona-bedingt Planungen schwierig, gehe es um Jahreshauptversammlungen, Feste oder Aktivitäten. Doch Günther Klefenz stellte unmissverständlich seine persönliche Motivation klar: „Man kann nun wegtauchen oder aktiv etwas bewegen.“ Wie die Vereine mit der Krise bisher umgingen, wurde offen ausgetauscht, sei es das Thema Mitgliedsbeiträge, Vereinsleben oder Wiederaufnahme der Aktivitäten. „Wir möchten den Ketschern eine breites Vereinsangebot bieten und wenn wir uns gut vernetzen, profitieren alle“, ergänzte Klefenz. Um gerade auch Zugezogenen einen Überblick zu verschaffen, welche zahlreichen Aktivitäten möglich sind, wurde angeregt, in 2021 einen Aktionstag mit dem Arbeitstitel „Vereins-Hopping“ in Betracht zu ziehen.

„Es wäre toll, wenn an einem Tag die Menschen die Gelegenheit hätten, sich bei den Vereinen auf deren Gelände oder auch an Aktionsständen zu informieren, was alles geboten ist“, bekräftigte Oswald. Ein zusätzliches kulturelles Event mit Livemusik auf dem Beachvolleyballfeld, ausgerichtet von mehreren Vereinen, wurde als Idee initiiert, selbstverständlich nur dann, wenn Corona es zulässt. „Natürlich muss dies geplant werden, von daher sollten wir zumindest damit zum Jahresanfang einsteigen und mal bei den Vereinen anfragen, wer daran Interesse hätte“, betonte Günther Klefenz.

„Wir hoffen sehr, dass zum nächsten Treffen im Januar deutlich mehr Vereine mit am Tisch sitzen. Ein offenes Feedback, was vielleicht die Teilnahme an diesem Stammtisch attraktiver machen würde, wäre schön, denn auch wenn die TSG vielleicht Initiator war, hier sitzt jeder gleichberechtigt und unabhängig mit am Tisch. Am Ende wollen wir gemeinsam eines: den Ketschern eine vielseitige Vereinslandschaft bieten, gemeinsam Dinge auf den Weg bringen und uns gegenseitig unterstützen“, sagte Oswald.

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