Ketsch

Es hilft nur durchhalten

Es werden wohl harte Monate für Schüler und Lehrer der Neurott-Gemeinschaftsschule: Draußen fehlt während der warmen Jahreszeit ein Teil des Pausenhofs, drinnen werden Wände eingerissen und Leitungen neu verlegt, um das zweite Lernatelier zu schaffen. Und das alles im laufenden Schulbetrieb. Auch wenn die Handwerker Rücksicht nehmen und sich die Verwaltungen von Schule und Gemeinde gut absprechen, wird es Reibungsflächen geben: Lärm, Dreck und Einschränkungen.

Dass ein bestehendes Gebäude nicht nur während der Schulferien umgebaut werden kann, leuchtet ein – die Bauzeit würde sich zu lange ziehen. Und gebaut werden muss, das ist die Konsequenz der Entscheidung, eine Gemeinschaftsschule zu werden. Die Verzögerung bei der Mensa ist ärgerlich, denn sie hat nun doch größere Konsequenzen für alle Beteiligten. Auch wenn eine konkrete Umrechnung in einen rein finanziellen Schaden für die Gemeinde kaum möglich sein wird, so sollte die verantwortliche Baufirma Entgegenkommen zeigen.

Ansonsten hilft den Schülern und Lehrern wohl nur die klassische Devise bei Bauarbeiten: Man muss sie ertragen. Am Ende sollte für alle Leitgeplagten immerhin eine tolle Belohnung stehen: Eine moderne Mensa mit ganz neuen Möglichkeiten für den Schulbetrieb, hochwertige Räume für den Hort, moderne Lernateliers und –irgendwann – sogar neue naturwissenschaftliche Fachräume.

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