Ketsch

„Pink Tuesday“ „Schlagertanten“ zum dritten Mal dabei

Fallschirmsprung auf vorderste Bierbank geplant

Archivartikel

Ketsch.Vorsicht ist in der ersten Reihe an der Festzeltbühne am Dienstag, 6. August, ab 19 Uhr geboten. Die „Schlagertanten“ mit „Madame Bouvier“ haben für ihren insgesamt dritten Auftritt beim Backfischfest eine spektakuläre Einlage angekündigt: „Miss Melany Hääig“ plant einen Fallschirmsprung aus 4000 Metern Höhe und möchte sicher auf der ersten Bierbank landen – das weiß unsere Zeitung aus sicherer Quelle.

Puh, das dürfte heftig werden, aber wer die „Schlagertanten“ beim Backfischfest schon einmal erlebt hat, weiß, dass die schrillen Damen vor so ziemlich gar nichts zurückschrecken. So überrascht es nicht, dass „Madame Bouvier“ einen weiteren Höhepunkt verrät: „Francesca wird live auf der Bühne Zwillinge gebären.“

Erste zehn Minuten nüchtern

Markus Beisel, so heißt „Madame Bouvier“, wenn sie im Supermarkt einkaufen geht, also im normalen Leben unterwegs ist, schickt sich an, sich mit einem Selbstversuch „zu quälen“. „Céline Bouvier“ werde die ersten zehn Minuten nüchtern auftreten. Man darf gespannt sein, was das für Auswirkungen hat.

Zum Glück können sich die „Schlagertanten“ während ihres Backfischfest-Auftritts zwischendurch „erholen“ und auf ihr Repertoire aus Pop, Schlagern, Rock und Evergreens zurückgreifen. Bis zum Ende die „interne Hymne“ „I will survive“ erklingt, werden die „Schlagertanten“ frech-frivol, launig-witzig den Besuchern einheizen. Beim Backfischfest, das war vergangenes Jahr bereits zu sehen, haben sie schon eine Fangemeinde.

Bis die Dirndl platzen

Neben Markus Beisel in einer seiner Paraderollen „Céline Bouvier“ sind auch Francesca Galiano und Melanie Haag ausgebildete Sängerinnen und Schauspielerinnen. Und die hatten unlängst im Rhein-Neckar-Theater kräftig zu feiern: Mitte Juli wurde „Céline“ 100. Es wurde gesungen und getrunken, bis die Dirndl platzten.

Überdies: Die Dirndl der drei Damen sind selbstgenäht. Und bis die drei „Schlagertanten“ von Mannheim nach Ketsch gefahren kommen, haben sie schon gut eineinhalb Stunden in der Maske hinter sich. Da muss konturiert, abgeklebt und übermalt werden. Die handgeknüpften Echthaarperücken müssen vorsichtig aufgesetzt werden und freilich sitzen. Und schließlich wird für die Passform im Dirndl gepolstert, hochgedrückt, weggeklemmt, hochgeschnürt und ausgeschmückt. Erst dann ist „Céline Bouvier fertig – mit Wahnsinnsbeinen bis zum Boden. mab

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional