Ketsch

Ferienprogramm Jede Menge Spiele vom Dosenwerfen bis zum Balancieren warten beim Marathonteam auf die Kinder / Viel Lob für das muntere Sommerangebot

„Feuerfalken“ nur von „Chaos-Gang“ überflügelt

Archivartikel

Ketsch.Ein Sommernachmittag, wie ihn sich Ferienkinder wünschen: Drei Stunden lang im Freien herumtollen und bei raffinierten Geländespielen möglichst viele Punkte im Wettkampf einheimsen. Das hatte Gabi Kief als Vorsitzende des Marathonteams mit 15 Aktiven organisiert. 49 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren gingen in sieben Gruppen mit selbst gewählten Namen wie „Coole Sieben“, „Keine Ahnung“, oder „Chaos-Gang“ mit Betreuern an den Start.

Die Gruppe „Feuerfalken” um Betreuerin Ilse mit Julian, Bastian, Suheib, Lucius, Luis, Sui und Marie starteten reihum mit dem Würfelspiel und landeten in dieser Disziplin auf dem dritten Platz. Beim Dosenwerfen räumten sie durchschnittlich immerhin drei Stück ab. Mit der liegenden Strickleiter sollten sie sich drei Übungen einfallen lassen – kein Problem für die muntere Truppe. Die Gruppe hüpfte auf einem Bein, übersprang dann jeweils ein Feld und hüpfte von einer Sprosse zur anderen.

Dann waren helle Köpfe beim Rechnen gefragt: Welches Ergebnis kommt bei 16 minus acht plus 22 plus 100 minus 70 heraus? Im Eifer kamen die Kinder zuerst auf „160”, rechneten nach und korrigierten auf „60”. Die nächste Station forderte das Aufspüren von sieben Gegenstände aus dem Versteck, etwas Gelbes, Blaues, Weißes, Grünes, einen langen und kurzen Stock sowie einen Stein – den „Feuerfalken“ blieb nichts verborgen.

In welchem Ketscher See gebadet werden darf, war für die Gruppe eine leichte Frage. „Natürlich der Badesee auf der Hohwies’ – da sind wir immer gerne mit unseren Eltern“, stimmten die Kinder überein. Beim Spiel mit dem Schaumstoffwürfel auf dem Rasen ging es um möglichst viele Augen, die spärlichen Sechser wurden gebührend gefeiert.

Wie Frisbee-Scheiben am besten durch den aufgehängten Hula-Hoop-Reifen geworfen werden, das zeigten Sui und Marie den Jungen unter ihren „Feuerfalken“ mit den meisten Treffern. Sie bewiesen auch ihr gutes Zeitgefühl, den beim Minutenlauf rundherum kam niemand zu spät, bereits nach 50 Sekunden landeten alle im Kreis. Ohne Schwierigkeit transportierte die Gruppe rund 100 bunte Bällchen in vorgegebener Zeit vom Innenbereich nach außen, und dann wurde es schwieriger. Der Gummiball landete nicht, wie gewünscht, im Einkaufskörbchen, er hüpfte oft wieder heraus. Mit viel Gefühl ergatterten Sui und Marie dennoch Punkte für die Gruppe. Beim Weitsprung aus dem Stand erreichten die „Feuerfalken“ genau 11,42 Meter, bevor das Dartspiel mit Bällchen auf die Klettscheibe Konzentration forderte. Es sah so leicht aus, aber die Erfolge waren spärlich. Dann hatten sie viel Spaß mit sieben leeren Wasserflaschen als Kegel und ein Gummiball wurde zur Kugel umfunktioniert.

Der Reihe nach hüpften sie im Parcours durch Ringe, sprangen über simulierte Backsteine, und dann rasch zurück im Slalom durch Hütchen zum Ausgangspunkt. Wer hat schon einmal probiert, Tischtennisbälle möglichst lange auf dem Schläger hüpfen zu lassen? Die „Feuerfalken“ bestaunten Julian aus der Vorgruppe, der es 93 Mal schaffte. Aber seinem Namensvetter Julian gelang es in ihrer Gruppe immerhin 21 Mal.

In der Sporthalle balancierten alle über den Schwebebalken, und nur einem misslang die Rolle vorwärts auf der Matte. Ohne Mühen erklommen sie die Sprossenwand, wieder runter und abklatschen, in die Reihe zurück. Auch das abschließende Seilspringen, einzeln und im Team unten durchlaufen und hüpfen, bewerteten sie als coole Übung.

Die Gewinner des Spielenachmittags waren übrigens die „Chaos-Gang”, gefolgt von den „Feuerfalken” und den „Wilden Ketschern“, die sich den zweiten Platz teilten . gp

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